Uetze

Geschenkt: Smartbench für alle

Der Hindenburgplatz ist als Standort für die Smartbench im Gespräch.

Der Hindenburgplatz ist als Standort für die Smartbench im Gespräch.

Uetze. Demnächst werden Uetzer auf dem Hindenburgplatz oder vor dem Rathaus die Akkus ihrer Smartphones aufladen und per WLAN im Internet surfen können – und das alles kostenlos. Die Klimaschutzagentur Region Hannover spendet der Gemeinde eine sogenannte Smartbench im Wert von 5000 Euro.

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Eine Smartbench ist eine Sitzbank, in die ein Solarmodul mit Batteriespeicher integriert ist. Der Speicher wird allein mit Solarstrom gespeist, den das Solarmodul produziert hat. In unmittelbarer Nähe der Bank hat man über WLAN Zugang zum Internet. Außerdem bietet die Bench die Möglichkeit zum Aufladen eines Smartphones. Nachts sorgen LED-Lampen für eine dezente Beleuchtung.

Die Klimaschutzagentur will mit ihrer Spende einen Impuls für die Nutzung erneuerbarer Energien geben und die Gemeinde Uetze „in ihrer Vorbildrolle im Klimaschutz bestärken“. Es ist die dritte Smartbench, die die Agentur einer Kommune schenkt. Solche Sitzbänke stehen bereits in Wunstorf und in der Wedemark. Nach Ansicht des Uetzer Klimaschutzmanagers Johannes Leßmann zeigt eine Smartbench „öffentlichkeitswirksam, wie erneuerbare Energien praktische Anwendung in unserem Alltag finden“.

Das Aufstellen dauere erfahrungsgemäß nicht länger als eine Stunde, erklärt Leßmann. Dafür reiche eine befestigte Fläche aus. Diese müsse ausreichend sonnig sein, um das Aufladen der Stromspeicher der Bank zu gewährleisten. Um den Zugang zum Internet sicherzustellen, ist ein Zugriff auf einen WLAN-Router erforderlich. „In der Gemeinde Uetze besteht die Möglichkeit, die Bank über einen Router mit dem ohnehin verfügbaren WLAN des Rathauses zu verbinden“, sagt Leßmann.

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Er schlägt daher den Rathausvorplatz als Standort vor. Der Rat favorisiert hingegen den stärker frequentierten Hindenburgplatz. Die Verwaltung soll nun prüfen, ob die Installation dort möglich ist. Anderenfalls soll der Vorschlag des Klimaschutzbeauftragten zum Tragen kommen.

Die Klimaschutzagentur übernimmt in den ersten drei Jahren die Kosten für die Standardwartung und für die Versicherung gegen Zerstörungen. Falls die Bank keinen Anklang bei der Bevölkerung findet, wird sie wieder abgebaut. Daher muss die Gemeinde in den ersten drei Jahren lediglich den Aufwand von 750 Euro für das Aufstellen, den eventuellen Abbau, den Anschluss ans WLAN des Rathauses sowie für die regelmäßige Reinigung und Pflege tragen. Die jährlichen Folgekosten ab dem vierten Jahr schätzt Leßmann auf rund 550 Euro.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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