Neustadt

Grüner Herbst will Bürgermeister werden

Dominic Herbst tritt für die Grünen als Bürgermeisterkandidat an.

Dominic Herbst tritt für die Grünen als Bürgermeisterkandidat an.

Neustadt. Die Liste der Bürgermeisterkandidaten wächst weiter: Am Mittwochabend haben Bündnis 90/Die Grünen ihren Fraktionssprecher Dominic Herbst einstimmig für die Wahl am 26. Mai 2019 nominiert. Der 30-jährige hat schon viel politische Erfahrung.

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Herbst ist Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, arbeitet in seiner Firma bereits als Teamleiter. Vor Verantwortung scheut sich der Wahl-Poggenhagener auch sonst nicht. 2007, im Jahr vor seinem Abitur an der KGS, wurde er zum Jugendbürgermeister gewählt, zog 2011 für die Grünen in den Rat ein. 2013 übernahm er das Sprecheramt, weil Vorgänger Dieter Strege die Stadt verließ. Das Leben in Neustadts Dörfern kennt der gebürtige Buchholzer gut: Mit den Eltern wohnte er in Eilvese, Borstel und der Kernstadt, zuletzt lebte er in Suttorf, bevor er jetzt in Poggenhagen ein Haus gebaut hat.

Er habe sich vorgenommen, die Infrastruktur der Stadt weiter zu verbessern, sagt Herbst. Dazu gehören für ihn der Ausbau des schnellen Internets, weiter gute Planung und zeitiger Ausbau der Kinderbetreuung. Nachholbedarf sieht er bei den Radwegen, die Verbindungen müssten besser werden, vor allem jene, die Pendler auf dem Weg zum Bahnhof nutzen. Auf dem Fahrrad solle man sich in Neustadt so sicher wie im Auto fühlen. Das helfe, den Klimaschutz zu stärken und die Knotenpunkte der Innenstadt zu entlasten.

Er sei froh, am Großprojekt Rathaus mitzuwirken, sagt Herbst. Ein Rathaus an zentraler Stelle werte die Innenstadt auf, und dass die Bibliothek nun einen Platz in der Innenstadt bekommt, sei ein erfolg der Grünen – aktuell ist geplant, sie im Neubau auf dem Bahnhofsvorplatz unterzubringen.

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Klimaschutz sei ihm wichtig, dabei solle der Stadt in Sachen Neubauten eine Vorreiterrolle zukommen. Mit Beratung zu energieeffizientem Bauen und vergünstigten Bauplätzen könne man dafür Anreize schaffen. Die Wirtschaftsförderung sieht Herbst auf gutem Weg, Gewerbeflächen sollten konsequent weiter entwickelt werden

Die Stadt habe viele Ortschaften mit starkem Zusammenhalt und tollen Aktionen – Dörfer die „von innen heraus“ wachsen wollten, müssten dabei unterstützt werden. Starke Dörfer seien sozial, weil sich dort die Generationen gegenseitig unterstützten.

In der Mitgliederversammlung am Mittwoch gab es noch einige weitere Wahlen: Uwe Lötzerich wurde als Ortsverbandssprecher neben Charly Schatz-Wanek im Amt bestätigt, Marie Zoe Wolter und Dirk Herrmann ziehen als Beisitzer neu in den Vorstand ein. Zu Kassenprüfern wurden Anja Sternbeck und Andreas Plötz gewählt.

Von Kathrin Götze

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