Wunstorf

Hälfte der A400M-Flotte ist ausgeliefert

Das Lufttransportgeschwader 62 bekommt sein 20. neues Flugzeug.

Das Lufttransportgeschwader 62 bekommt sein 20. neues Flugzeug.

Wunstorf. Zur Hälfte ist die Flotte der neuen A400M-Flugzeuge aus Airbus-Produktion komplett. Das Lufttransportgeschwader 62 freut sich über die Maschine mit der Kennung 54+21, die bei ihm auf dem Fliegerhorst eingetroffen ist. Die Nummer des 20. Flugzeugs erklärt sich nach Angaben von Kommodore Ludger Bette daraus, dass die Maschine während des Produktionsprozesses in Sevilla die 54+20 überholt hat und somit eher ausgeliefert wurde.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Angehörigen des Geschwaders haben mittlerweile an Erfahrung mit den A400M gewonnen, sind schneller bei den Wartungen und können mehr Reparaturen selbstständig erledigen. Allerdings mussten sie kürzlich ein Flugzeug zurück nach Spanien bringen, weil an ihm Mängel festgestellt wurden, die der Hersteller noch beheben muss.

„Mit der heutigen Auslieferung können wir weitere Lufttransportkapazitäten bereitstellen“, sagte Bette. In den vergangenen Wochen wurde auch die erste Flüge nach Afghanistan getätigt, bei denen die Maschinen mit einer speziellen Ausrüstung vor Angriffen geschützt werden können. Außerdem können Maschinen jetzt in der Luft betankt werden und bei medizinisch betreuten Evakuierungen eingesetzt werden.

Kommodore Ludger Bette begrüßt den Parlamentarischen Staatssekretär Peter Tauber

Kommodore Ludger Bette begrüßt den Parlamentarischen Staatssekretär Peter Tauber.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Bei einem Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs Peter Tauber (CDU) aus dem Verteidigungsministerium in der vergangenen Woche hat Bette diese Fortschritte auch vorgestellt, hat aber auch darauf hingewiesen, dass viele neue technische Weisungen zu sehr umfangreichen Wartungsarbeiten führen. Tauber betonte angesichts der verbliebenen Mängel, mit dem Hersteller Airbus müsse weiter geredet werden. Gleichzeitig warnte er aber auch davor, sich die tatsächlichen Fortschritte „durch eine teilweise schräge öffentliche Debatte kaputt machen zu lassen.“

Von Sven Sokoll

Mehr aus Hannover

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken