Barsinghausen

HAG baut Kontakte in den Senegal aus

Die HAG-Gruppe beim Besuch der Grundschulen in Salémata.

Die HAG-Gruppe beim Besuch der Grundschulen in Salémata.

Barsinghausen. Es geht weiter - so beschreiben die beiden HAG-Französischlehrerinnen Susanne Stimpfle und Corinna Harms die Bemühungen um enge Kontakte zu den Grundschulen und zum Gymnasium in der senegalesischen Stadt Salémata. Bei einem ersten Besuch im Vorjahr legten die Lehrerinnen gemeinsam mit fünf Schülern die Grundlagen für einen künftigen Austausch, nun war erneut eine HAG-Gruppe für mehrere Tage im Senegal zu Gast.

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„In diesem Jahr konnten wir die ersten lockeren Verbindungen weiter festigen und ausbauen. Wir haben den Koordinator der Grundschulen in Salémata kennengelernt und bei dieser intensiven Begegnung eine persönliche Ebene geschaffen, auf die wir im kommenden Jahr weiter aufbauen wollen“, erläutert Susanne Stimpfle.

Gemeinsam mit Kollegin Corinna Harms begleitete Stimpfle auf der Senegal-Reise die fünf HAG-Jugendlichen Khim Schröder, Julie Eichner, Lisa Rüffer, Lorenz Robra und Aaaron Kraßmann aus dem elften Jahrgang. Sie besuchten außer den Grundschulen auch das Gymnasium in Salémata - sprachen mit Schülern und Lehrern.

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„All diese Begegnungen und das gegenseitige Verstehen lösten besondere Glücksgefühle aus“, betonte Susanne Stimpfle. Über ihre neuen Erfahrungen und Erlebnisse aus dem westafrikanischen Land will die HAG-Gruppe bei einem  Senegal-Abend am Dienstag, 5. Juni, ab 19 Uhr in der Aula des Schulzentrums Am Spalterhals berichten.

Zur Barsinghäuser Reisedelegation gehörten auch drei Mitglieder des Eine-Welt-Ladens, der seit rund acht Jahren ein Schülerhilfeprojekt für den Bau sogenannter Buschschulen in der südöstlichen Region Kedougou sowie ein Schülerwohnheim in Salémata unterstützt. „Bislang hat unser Ladenverein die Buschschulen und das Internat mit einer Spendensumme von rund 125.000 Euro gefördert“, erklärt Dietmar Buchholz, der gemeinsam mit Ulrich und Ulla Seibert die Projekte im Senegal besuchte und sich vom sinnvollen Einsatz der Spendengelder überzeugte.

Bis zu 40 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren erhalten Unterricht unter einfachsten Bedingungen in einer Buschschule. Dank der finanziellen Hilfe aus Barsinghausen sei es mittlerweile gelungen, acht der insgesamt 22 Buschschulen in festen und regensicheren Gebäuden unterzubringen.  „Sonst bestehen die Schulen lediglich aus Hütten mit Brettern, Ästen und Zweigen“, sagt Ulla Seibert.

Als Initiatorin dieser Schülehilfe engagiert sich die gebürtige Barsinghäuserin Ute Gierczynski-Bocandé, die mit ihrem Ehemann Jacques seit vielen Jahren im Senegal lebt und früher als Schülerin das Ganztagsgymnasium in Barsinghausen besuchte. „Die Schülerhilfe wollen wir auch in Zukunft unterstützen, damit die Kinder im Senegal eine Schulbildung erhalten“, kündigt Dietmar Buchholz an.

Von Frank Hermann

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