Braunschweiger Platz

Anissa und Barynia Bothe: Tanz-Loft in Hannovers Südstadt wird später fertig als geplant

Auf der Baustelle: Anissa und Barynia Bothe am Braunschweiger Platz, wo die Bauarbeiten eigentlich schon im Frühjahr starten sollten.

Auf der Baustelle: Anissa und Barynia Bothe am Braunschweiger Platz, wo die Bauarbeiten eigentlich schon im Frühjahr starten sollten.

Hannover. Eigentlich sollte der Bau am Braunschweiger Platz in Hannover schon im vollen Gang sein. Auf der Fläche am Bahndamm wollen die Schwestern Barynia und Anissa Bothe unter dem Namen Tanz-Loft im kommenden Jahr ein modernes Tanzhaus für die Tanzschule Bothe errichten. Bisher aber ist auf der Baustelle nichts passiert.

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„Wir warten auf die Baugenehmigung“, sagt Barynia Bothe. Sobald diese vorliege, werde mit dem Bau gestartet. Wie lange die Bothes schon auf die Genehmigung warten, will sie nicht sagen. Da die beiden Schwestern mit einer Bauzeit von eineinhalb Jahren rechnen, dürfte das Tanz-Loft im kommenden Jahr allerdings nicht mehr fertig werden.

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Die Tanzschule Bothe in Hannover – das sind zwei Unternehmen. Sie sind zwar aus Verwandtschaft entstanden, aber wirtschaftlich getrennt. Oliver Bothe betreibt unter anderem sein Tanzhaus in der List am Mittellandkanal neben dem Nord-Ost-Bad. Seine Schwester Susanne Bothe hat 1993 an der Hildesheimer Straße in Wülfel mit ihrem damaligen Mann Michael Bothe eine eigene Tanzschule gegründet. Seit 2020 aber ist das Unternehmen formal an die Töchter abgegeben, die jetzt das neue Projekt starten wollen.

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„Wir haben den Markt in Hannover analysiert“

„Wir haben den Markt und die Verteilung in Hannover analysiert und festgestellt, dass eine Erweiterung im Bereich von Südstadt-Bult gut passen würde“, hatte Barynia Bothe bei der Vorstellung der Pläne im Februar gesagt. Die seit Jahren ungenutzte Fläche am Bahndamm passte zu den Vorstellungen. Ursprünglich waren auf dem Grabeland eine Handvoll Kleingärten beheimatet, die aber zuletzt immer mehr verwilderten.

Das 2100 Quadratmeter große Grundstück haben die beiden Schwestern der Stadt Hannover abgekauft und zu Jahresbeginn die Rodungen erledigen lassen. Architekt Markus Ringkamp sieht ein dreigeschossiges, verklinkertes Gebäude vor, wobei in den unteren beiden Geschossen fünf Tanzsäle sowie Lounge- und Entspannungsbereiche untergebracht sind, darüber die Büros für die Tanzschule sowie Mietbüros.

Neubau an der Hildesheimer Straße soll bestehen bleiben

Der Standort an der Hildesheimer Straße soll trotz des Neubaus bestehen bleiben. Die Schwestern wollen das klassische Tanzangebot und Hip-Hop um Yoga, Ballett, Faszienpilates sowie Stretch and Relax für die Mittagspause erweitern. Ziel sei es, „noch mehr Menschen aus Stadt und Region für das Tanzen zu begeistern“, sagt die 34-jährige Barynia Bothe, die eine Ausbildung als Tanzlehrerin hat und zudem Betriebswirtschaftslehre studiert hat. Ihre Schwester Anissa Bothe (32) wird neben Tanzunterricht die Verwaltung leiten. Das Unternehmen umfasst etwa 40 Beschäftigte.

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Von Mathias Klein

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