Gehrden

Heimatbund zeigt Stadtgeschichte in Fotografien

Heimatbundvorsitzender Dieter Mahlert (Mitte) freute sich über die zahlreichen Besucher beim Vortragsabend über die Gehrdener Stadtentwicklung.

Heimatbundvorsitzender Dieter Mahlert (Mitte) freute sich über die zahlreichen Besucher beim Vortragsabend über die Gehrdener Stadtentwicklung.

Gehrden. Gehrden in historischen Fotografien ist ein Thema, das stets viele Heimatfreunde mit Interesse an der Geschichte ihrer Stadt anlockt. So waren auch rund 100 Mitglieder und Freunde der Einladung der Heimatbundgruppe Gehrden gefolgt, um im Bürgersaal einen großen Lichtbilderabend mit zwei Vorträgen zur Stadtgeschichte zu erleben. Die Vorträge waren zugleich eine Ergänzung zur aktuellen Ausstellung „Unser Rathaus – Historische Erinnerungen an die Veränderungen in der Stadtmitte“. Projektleiterin Helga Hatesohl von der Stadtverwaltung freute sich bei der Begrüßung, dass die Ausstellung über den Rathausneubau durch die beiden Vorträge vom Heimatbund Gehrden mit einem weiteren Blick in viel frühere Zeiten der Stadtentwicklung ergänzt wurde.

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Heimatbundvorsitzender Dieter Mahlert zeigte die Stadtentwicklung über die vergangenen 70 Jahre von 1946 bis heute in einer Power-Point-Präsentation auf. Mit Kartenmaterial und Stadtplänen erläuterte er das Wachsen und die Veränderungen der Burgbergstadt vom Ende der Vierzigerjahre bis in die heutige Zeit. Dazu wurden viele Fotografien gezeigt. Dieter Mahlert erzählte in seinem lebendigen Vortrag einige Anekdoten über Menschen und Geschehnisse aus dieser Zeitspanne in Gehrden.

Rainer Piesch hatte in seinem umfangreichen Fotoarchiv und seiner Sammlung zur Stadtgeschichte viele Bilddokumente herausgesucht. In seinem Beitrag „Gehrden – gestern und heute“ stellte er den historischen Ansichten von Häusern und Straßenzügen die Blickwinkel aus der heutigen Zeit gegenüber. Dazu berichtete er über die Familien, Handwerker und Geschäftsleute, die damals in den Fachwerkhäusern in der Innenstadt wohnten und arbeiteten. Piesch hatte dazu eine akribische Feinarbeit geleistet, um Licht in die Geschichte der Häuser und ihrer Bewohner zu bringen. Die Zuhörer verfolgten nicht nur mit großem Interesse die beiden Vorträge, sondern brachten auch ihre eigenen Erinnerungen ein und konnten noch einige neue Erkenntnisse zur Stadtgeschichte beisteuern.

Dieter Mahlert hatte zunächst angekündigt, dass für die beiden Vorträge etwa anderthalb Stunden eingeplant waren. Aber daraus wurden mehr als zwei Stunden. Der Heimatbund Gehrden hat noch weitere Vorträge zur Stadtgeschichte geplant. Beim nächsten großen Lichtbilderabend am Freitag, 26. Oktober, um 19 Uhr im Bürgersaal des Rathauses geht es um das Brauwesen in Gehrden und um die alte Straßenbahn Linie 10. Referenten sind dann wieder Dieter Mahlert für das Gehrdener Brauwesen und Rainer Piesch für die Linie 10.

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Von Georg Weber

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