Schulenburg

Herde der Angusrinder hat sich verdoppelt

Familienidyll: Eines der Muttertiere (vorn links) ruht mit den fünf Kälbern.

Familienidyll: Eines der Muttertiere (vorn links) ruht mit den fünf Kälbern.

Schulenburg. Der gelernte Landwirt, der sich derzeit zum Betriebswirt fortbilden lässt, möchte einmal den Hof von seinen Eltern Susanne und Dirk Meier übernehmen. Der Betrieb baut derzeit Zuckerrüben und Getreide an, die Viehhaltung wurde vor Jahren aufgegeben. Doch Thomas Meier, der schon bei seiner Ausbildung gerne mit Rindern gearbeitet hat, will als zusätzlichen Wirtschaftszweig die Rinderzucht betreiben.

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Sei dem vergangenen Jahr stehen die ersten fünf Kühe auf der Wiese. Nachdem der Bulle einige Wochen zu Gast war, waren alle Kühe trächtig, fünf Kälber wurden zwischen Ende Februar und Anfang März geboren. Die robuste Rasse, das hatte Meier von Anfang an gefallen, steht rund um das Jahr draußen auf der Weide. Weder macht den Rindern der Winter etwas aus, noch haben sie sich an den starken Regenfällen der vergangenen Wochen gestört. "Die Tiere stehen auch bei Regen mehr im Freien, als im Schuppen", hat Meier beobachtet. Große Hitze macht den Rindern eher zu schaffen, dann stehen sie gern im Unterstand im Schatten.

Ebenso natürlich wie die Besamung, läuft es mit der Geburt: Die Geburten haben die fünf Muttertiere ganz allein bewältigt. "Es gibt keine Erkrankungen, alle sind robust", sagt der Besitzer. Geboren wurden drei Kuh- und zwei Bullenkälber. Sie ernähren sich zunächst von der Milch ihrer Mütter, die nicht gemolken werden. Die Kuhkälber dürfen bleiben und vergrößern die Herde, die Bullen werden gemästet und später geschlachtet. Das erste Fleisch, das sehr schmackhaft und nicht fett sein soll, könnte um die Weihnachtszeit vefügbar sein.

Seit Mai ist der Bulle wieder zu Gast auf der Schulenburger Weide. Er soll noch bis Oktober bleiben, seine Aufgabe hat er aber schon jetzt zur Zufriedenheit erfüllt. Meier hat die Kühe  vor zwei Wochen nacheinander eingefangen. Ein Besamungstechniker hat sie untersucht und bestätigt, dass alle wieder Nachwuchs erwarten. Da der Bulle aber sehr sanftmütig mit den Kühen und allen Kälbern umgeht, darf er noch bleiben. "Es läuft alles so, wie wir uns das wünschen", sagt Thomas Meier.

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