Holtensen

Interessanter Apfeltag auf dem Obsthof Zabel

Unterwegs zwischen roten Äpfel: Seniorchef Albrecht Zabel (rechts) führt die Besucher durch die Obstbaumreihen.

Unterwegs zwischen roten Äpfel: Seniorchef Albrecht Zabel (rechts) führt die Besucher durch die Obstbaumreihen.

Holtensen. Bei Zabel hat die Apfelernte begonnen – und der Obsthof zwischen Linderte und Holtensen rechnet in diesem Jahr mit einer super Ernte: „Nach der europaweiten Missernte bei den Äpfeln im letzten Jahr können wir jetzt ausgezeichnete Ernteerfolge erwarten“, sagte Inhaber Dirk Zabel beim Apfeltag, bei dem sich zahlreiche Besucher über den Anbau, die Ernte, die verschiedenen Sorten und die Vermarktung informierten.

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Dirk Zabel und Seniorchef Albrecht Zabel führten die interessierten Gäste durch die langen Reihen der Obstbaumplantage und über das Hofgelände mit Blick in das Lagerhaus. Im vergangenen Jahr hätten sich Apfelbäume eine Erholungspause gegönnt, aber jetzt wieder richtig zugelegt und Schwung geholt, sagte Zabel. Kein Frost im Frühjahr und viel Sonne in den Sommermonaten hätten für beste Qualität, einen hohen Zuckergehalt und prächtige Fruchtgrößen gesorgt.

Dirk Zabel (rechts) zeigt der Besuchergruppe beim Apfeltag auch das Lagerhaus

Dirk Zabel (rechts) zeigt der Besuchergruppe beim Apfeltag auch das Lagerhaus.

Eigentlich geht es auf dem Obsthof Zabel immer um den 10. September mit der Apfelernte los. „Aber in diesem Jahr haben wir bereits zehn Tage früher angefangen“, erzählte Dirk Zabel, während seine Mitarbeiter mit Kleintraktoren und Anhängern vorbeifahren, die voll beladen sind mit frisch gepflückten Äpfeln. Sein Vater Albrecht Zabel startete dann den Traktor mit Sitzplätzen auf den Anhängern und fuhr mit einer Besuchergruppe durch die Apfelplantage. Hier leuchteten die dunkelroten Früchte.

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Auf dem Obsthof Zabel werden Alkmene, Delcorf, Elstar, Gala und Gravensteiner angebaut. In Kürze wird auch mit der Ernte der Birnen und Hauszwetschgen begonnen. „Das Licht ist das Wichtigste für die Äpfel“, erklärte Albrecht Zabel. Durch die Nord-Süd-Ausrichtung der Baumreihen erhielten die Äpfel bereits das Sonnenlicht am Morgen, sagte er. Der prallen Sonne zur Mittagszeit seien sie aber nicht ausgesetzt und die Abendsonne nehmen sie dann wieder mit. „Zuviel Sonne ist auch nicht gut“, sagte Zabel und zeigte einen Apfel mit einem braunen Sonnenbrandfleck.

Der Tourismus-Service Wennigsen hatte den Apfeltag organisiert. „Wir möchten den Besuchern die Natur näherbringen und ein Naturerlebnis vermitteln“, so Mitarbeiterin Amirah Adam. Zum Abschluss genossen die 22 Erwachsenen und zehn Kinder frischen Apfelkuchen und konnten eine Kostprobe mitnehmen.

Von Georg Weber

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