Langenhagen

Juventus und Bayern spielen im Schulzentrum

Zu spannenden Spielen gehört auch ein Siebenmeterschießen.

Zu spannenden Spielen gehört auch ein Siebenmeterschießen.

Langenhagen. Vor dem Viertelfinale herrschte ein wenig Aufregung. Wer hat diese Runde erreicht? Zählt jetzt das Torverhältnis oder doch der direkte Vergleich? Während dieser Turnierunterbrechung behielt Organisator Alexander Pischel aber kühlen Kopf. Es war das einzige Problemchen beim Mitternachtssport in der Sporthalle des Schulzentrums Langenhagen. 16 Mannschaften nahmen an dem Fußballturnier auf Einladung der mobilen aufsuchenden Jugendarbeit (Maja) teil und ermittelten gegen 1 Uhr am Sonnabendmorgen die besten Teams.

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Von der Tribüne aus schauten einige Menschen zu

Von der Tribüne aus schauten einige Menschen zu.

Alexander Pischel hatte in organisatorischer Hinsicht alles im Griff

Alexander Pischel hatte in organisatorischer Hinsicht alles im Griff.

Danach war Pischel wieder entspannt und interessierter Zuschauer. „Man hat ja auch schon etwas Routine“, sagt der Sozialarbeiter von Maja und lacht. Aller Voraussicht nach kann er diese Routine fortsetzen und weiterhin für Aktionen wie den Mitternachtssport tätig sein. „Noch ist aber nichts sicher“, sagt Pischel im Gespräch dieser Zeitung und verweist auf den am Montagabend im Rat der Stadt zu erwartenen Beschluss, wonach das Angebot für Jugendliche unter dem Dach der GBA fortgesetzt wird. Mit Pischel. „Natürlich freue ich mich und bin guter Hoffnung. Denn es gibt schlechtere Tendenzen.“

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Pischel betont aber auch, er habe für sich immer eine Trennung vorgenommen. „Das eine ist meine persönliche Situation. Das andere ist die tägliche Arbeit mit den Jugendlichen. Das macht mir Spaß und mir ist wichtig, dass es für sie weitergeht – gern auch mit einem neuen Träger.“

Und nicht nur Pischel war entspannt. Auch die Sanitäter der Johanniter, die bei einem Fußballturnier natürlich obligatorisch sind, konnten das Treiben auf dem Feld genüsslich verfolgen. Als sich Bayern München, Juventus Turin, Manchester City oder der FC Barcelona gegenüberstanden, so nannten sich die Teams der Langenhagener Jugendlichen beispielsweise, schauten den Partien von einer Weichbodenmatte aus zu. Mit einem Lächeln und geleertem Pizzakarton. Wenn die Johanniter-Helfer nichts zu tun haben, ist das ein gutes Zeichen für ein faires und verletzungsfreies Turnier.

Wenn die Johanniter entspannt ist, spricht das für ein faires Turnier

Wenn die Johanniter entspannt ist, spricht das für ein faires Turnier.

Von Stephan Hartung

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