Neustadt

Kinderparlament im DRK-Hort nimmt Stadt unter die Lupe

DRK Hort Projekt Neustadt Entdecken. Olga Schwarz sieht sich gemeinsam mit Tochter Katharina-Claudia (10) und Jona-Simon Kraus (von links) die Ergebniswände an.

DRK Hort Projekt Neustadt Entdecken. Olga Schwarz sieht sich gemeinsam mit Tochter Katharina-Claudia (10) und Jona-Simon Kraus (von links) die Ergebniswände an.

Neustadt. Sie haben ihre Heimatstadt ziemlich genau unter die Lupe genommen, haben Institutionen kennen gelernt und Wünsche formuliert: „Zuhause in Neustadt“ heißt ein Projekt mit rund 100 Aktionen, mit dem sich die Kinder des DRK-Horts an der Hans-Böckler-Straße in den vergangenen Monaten beschäftigt haben.

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Die Ergebnisse haben die Kinder am Freitag Eltern und anderen Gästen vorgestellt. „Wir haben im vergangenen Jahr begonnen, gemeinsam mit dem ersten Kinderparlament unseres Hortes dieses Projekt zu erarbeiten“, sagt Nicole Schmidt. Sie ist die Leiterin der Einrichtung. Gestartet haben die Mitarbeiter und Kinder dann im Oktober vergangenen Jahres. Ziel war es, auf den Wunsch der Kinder, mehr in und um Neustadt zu erleben, einzugehen. „Die Kinder wollten Neustadt besser kennenlernen“, erklärt die Leiterin.

Fast 100 Aktionen haben im Rahmen dieses Projekts nun stattgefunden. Ein sportliches Programm für die Beteiligten. In der Einrichtung werden die Kinder zwischen 12 und 16.30 Uhr betreut. Viele Aktionen seien natürlich auch im Hort gewesen, sagt Schmidt. In den Gruppen wurde zum Beispiel gemalt und gebastelt – Auch um die Ergebnisse gut präsentieren zu können. Dies beweisen die liebevoll gestalteten Präsentationswände in den Gruppenräumen und eine Diaschau in der Pausenhalle.

In drei Phasen haben die sechs bis zehnjährigen ihre Heimatstadt besser kennengelernt. Zuerst stand die Beschäftigung mit Politik und Institutionen auf dem Programm der jungen Entdecker. Besucht haben die Kinder nicht nur den  Bürgermeister im Rathaus. Auch bei  Polizei, Feuerwehr und dem Rettungsdienst gab es viel zu sehen. Einen Blick hinter die Kulissen der Energieversorgung einer Stadt konnten die Kinder bei den Stadtwerken werfen.

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„Wir fühlten uns überall sehr gut aufgenommen“, sagt Jona-Simon Kraus. Er ist Mitarbeiter und war mit seinen Gruppen viel unterwegs. Tatsächlich sei die Resonanz durchweg gut gewesen, betont auch Schmit. „Egal ob wir bei Institutionen, Vereinen oder Firmen um Besuchsmöglichkeiten gebeten haben, wir wurden überall freundlich aufgenommen“, sagt sie.

Kunst, Kreatives, Hobbies und Umwelt waren weitere Themen für die jungen Neustädter. Auch kleine Wanderungen gab es zu erleben.

Von Mirko Bartels

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