Neustadt

Kultusminister Tonne steht Rede und Antwort

Grant Henrik Tonne (von links) trägt sich unter den Augen von Wiebke Osigus, Maic Schillack und Tim Bark ins Goldene Buch der Stadt ein.

Grant Henrik Tonne (von links) trägt sich unter den Augen von Wiebke Osigus, Maic Schillack und Tim Bark ins Goldene Buch der Stadt ein.

Neustadt. Ein Gespräch im Rathaus, ein Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, eine Frage- und Antwort-Runde vor Parteigenossen und Lehrern absolvierte der niedersächsische Kultusminister Grant Henrik Tonne (SPD) am Freitagabend in gut zwei Stunden. Und blieb keine Antwort schuldig.

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Um das Pilotprojekt kooperativer Hort ging es beim Gespräch im Rathaus mit dem Ersten Stadtrat Maic Schillack. Beim Eintrag ins Goldene Buch schaute ihm neben der SPD-Landtagsabgeordneten Wiebke Osigus auch Tim Bark über die Schulter, elfjähriger Sohn des Bürgermeisterreferatsleiters Stefan Bark, und plauderte ein paar Sätze mit dem Minister.

Stringent zur Sache ging es kurz darauf bei der Fragerunde mit Lehrern und Parteigenossen in der KGS-Mensa. Organisatorin Osigus gab die Regeln aus: Eine Stunde Zeit, auf Bierdeckeln notieren die Besucher ihre Fragen, Nachfragen und Debatte sind nicht vorgesehen. Der Minister antwortete prompt und offen. Die Zuhörer erfuhren, dass die Leitungen kleiner Grundschulen nach kürzlich beschlossenem Anstieg der Besoldung nun auch mit Entlastung von bürokratischem Aufwand rechnen können – so soll die Position attraktiver werden. Auf die Frage, ob seiner Ansicht nach nur große Schulen gute Arbeit leisten könnten, kam ein klares Nein, und der Minister versicherte, ihm sei die Vielfalt in der Bildungslandschaft sehr wichtig.

Wiebke Osigus und Grant Henrik Tonne bei "Auf ein Wort"

Wiebke Osigus und Grant Henrik Tonne bei "Auf ein Wort".

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Zum Thema Ganztagssschulen sagte Tonne: „Wir unterstützen Initiativen, verordnen aber nicht“. Was die Inklusion angeht, soll Schulsozialarbeit weiter ausgebaut werden, pädagogische Mitarbeiter sich künftig nicht mehr allein auf ein Kind konzentrieren, um Lehrer zu entlasten. Das Schulgeld für Erzieher soll 2019 fallen. Und auf die Frage, ab wann auch Horte Schulräume mit nutzen dürfen, kam die knappe Antwort „Seit jetzt.“ Das Publikum legte Frage um Frage nach, bis der Minister schließlich sagte: „So stringent habe ich dieses Format noch nicht erlebt.“

Politiker und Lehrer kamen zum Besuch des Kultusministers in die KGS

Politiker und Lehrer kamen zum Besuch des Kultusministers in die KGS.

Von Kathrin Götze

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