Neustadt

Leine-Fahrt zieht Paddelsportler nach Neustadt

Jürgen Wrage (von links), Annekathrin Schlömp, Monika Höhne und Horst von Einem vom LKV Lübeck sind startbereit.

Jürgen Wrage (von links), Annekathrin Schlömp, Monika Höhne und Horst von Einem vom LKV Lübeck sind startbereit.

Neustadt. Der Andrang vor dem Bulli, in dem Ruth Gademann und Peter Jarmer vom Organisatorenteam sitzen, ist groß. Zahlreiche Paddler wollen sich zur Frühlingsfahrt auf der Leine registrieren lassen. „Bei dem Wetter werden es über 200 werden“, schätzt Rainer Börke, Vorsitzender der Kanusport-Gemeinschaft Neustadt. „Wir hatten schon 160, die sich bei kaltem Wetter angemeldet hatten – der harte Kern“, sagt Börke.

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Jetzt bei zweistelligen Temperaturen und Sonnenschein, ist es Horst von Einem vom Lübecker Kanu- und Segelsportverein fast schon zu warm in der Spezialkleidung, die vor Kälte und Wasser schützt. Ganz verzichten auf die im Kanusport übliche Kleidung, würde weder er, noch seine mitgereisten Vereinskameradinnen. „Ich hab keinen Kälteschutz an“, sagt Annekathrin Schlömp. Schwimmweste und Spritzschutzdecke, die verhindert das Wasser in die Sitzöffnung des Kajaks dringt, mussten trotzdem sein. Monika Höhne trägt unter ihrer Jacke noch einen so genannten Trockenanzug. Das Kleidungsstück ist wasserdicht und gibt außerdem Auftrieb. Ein Bad in der eiskalten Leine würde die Lübeckerin trotzdem gern vermeiden. Sie nimmt das Risiko aber mit Humor. „Ich war Kunstschwimmerin, da kann ich noch die Füße hochstrecken und den anderen eine Show liefern“, sagt Höhne.

Gemeinsam schleppen die Sportler ihre Paddelboote zum Leineufer. Der Weg ist gekennzeichnet, ein rutschiger Trampelpfad führt zu zwei Holzpaletten, die als Behelfssteg dienen. „Das ist Luxus“, sagt Schlömp und meint es so. Die Wassersportler sind weniger Komfort gewöhnt und brechen gut gelaunt auf die etwa 40 Kilometer lange Tour nach Hodenhagen auf. Trotzdem soll sich die Lage am Ufer verbessern. „Die Leine ist der letzte Fluss in der Region, der noch keine Stege hat“, sagt Fritz Dreyer vom Kanu-Club Steinhuder Meer.

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Von Benjamin Behrens

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