Garbsen/Hannover

Nach schwerem Lkw-Unfall auf der A2: Wieder alle Spuren frei

Verkeilt: Auf der A2 bei Garbsen sind am Freitag zwei Auto-Transporter zusammengeprallt.

Verkeilt: Auf der A2 bei Garbsen sind am Freitag zwei Auto-Transporter zusammengeprallt.

Hannover/Garbsen. Auf der Autobahn 2 sind zwischen Garbsen und Hannover-Herrenhausen in Richtung Berlin wieder alle Spuren freigegeben. Grund für die zwischenzeitliche Sperrung von zwei Spuren war ein schwerer Unfall zwischen zwei Auto-Transportern. Dabei kippte einer der Lastwagen auf die Seite, mehrere Autos von der Ladefläche fielen auf die Fahrbahn. Beide Fernfahrer kamen nach Polizeiangaben leicht verletzt ins Krankenhaus.

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Der Lkw-Unfall ereignete sich gegen 11.45 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Garbsen. Beide Transporter waren mit Neuwagen der Marke Ford beladen. Wie die Polizei mitteilt, musste der vorausfahrende 34-jährige Lkw-Fahrer verkehrsbedingt bremsen. Der hinter ihm fahrende 46-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte ins Heck seines Vordermannes. Der Lastwagen des Unfallverursachers drehte sich um 90 Grad, kippte auf die Beifahrerseite und der Anhänger rutschte in die Böschung neben der Autobahn.

Video: Schwerer Lkw-Unfall auf der A2 zwischen Garbsen und Hannover

Video: Schwerer Lkw-Unfall auf der A2 zwischen Garbsen und Hannover

Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 510.000 Euro. Vom Mittag bis zum Abend blockierte der umgekippte Transporter die rechte und mittlere Fahrbahn der A2. Deshalb stand in der Zeit nur noch die linke Fahrspur Richtung Osten zur Verfügung. Die Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) meldete über mehrere Stunden einen rund zwölf Kilometer langen Stau, der bis zur Anschlussstelle Bad Nenndorf reichte. Autofahrer wurden gebeten, eine Rettungsgasse für die Einsatzfahrzeuge zu bilden.

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Schaulustige schnippen Zigarettenkippen von Brücke

Mit Neuwagen beladen: Der hintere Auto-Transporter drehte sich um 90 Grad und kippte auf die Beifahrerseite.

Mit Neuwagen beladen: Der hintere Auto-Transporter drehte sich um 90 Grad und kippte auf die Beifahrerseite.

Aus Sicherheitsgründen sperrte die Polizei im Zuge des Einsatzes die Fußgängerbrücke, die genau über die Unfallstelle führt. „Dort hatten sich zwischenzeitlich einige Schaulustige eingefunden“, sagt Sprecher Michael Bertram. Das war zwar nicht das Problem, doch einzelne schnippten offenbar unbedacht immer wieder Zigarettenkippen herunter. Bertram: „Weil an der Unfallstelle aber Menschen arbeiten und auch noch Betriebsstoffe auslaufen, war das nicht ungefährlich.“

Nach Lkw-Unfall: Mehrere Kilometer langer Stau

Erst um kurz nach 21 Uhr konnten die zwei gesperrten Spuren wieder freigegeben werden. Die Experten vor Ort mussten vorher beispielsweise unter anderem klären, ob der umgekippte Anhänger mit oder ohne Autos an Bord wieder aufgerichtet werden kann. Die Auto-Transporter haben mindestens drei Wagen verloren, darüber hinaus müssen die Lkw selbst wieder aufgerichtet und abgeschleppt werden.

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