Neustadt

Manfred Messner erhält Förderpreis

Auch nach Erweiterung und Sanierung heißt es: volles Haus beim Stiftungsfest in Bordenaus Dorfgemeinschaftshaus.

Auch nach Erweiterung und Sanierung heißt es: volles Haus beim Stiftungsfest in Bordenaus Dorfgemeinschaftshaus.

Bordenau. Wer das wichtigste aus dem Dorfleben an einem Abend erfahren will, ist beim Stiftungsfest der Stiftung Bordenau richtig. Als Moderatorin der Feier am Freitagabend lobt die Vorsitzende Gerda Besier-Reus Bordenaus jüngste Tänzer: „Prima, Peanuts“. Seit wenigen Tagen ist die Sanierung und Erweiterung von Bordenaus Dorfgemeinschaftshaus abgeschlossen. Jetzt gibt es sogar eine erhöhte Bühne, die Stiftungsfest ausführlich genutzt wird. Beispielsweise von den TSV-Tanzgruppen „Peanuts“ und „Speed Dance“ unter der Leitung von Paula Kleine und Svenja Hannig. Im Verlauf der Feier nutzen auch Chorleiter André Sitnow und die „Nameless Voices“ die neuen Auftrittsmöglichkeit und ernten ebenfalls rauschenden Applaus.

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Volle Bühne und wieder einmal volles Haus am Dorfteich. Das liegt am dörflichen Zusammenhalt ebenso wie am Interesse der Einwohner für das vielseitige Festprogramm. Die Stiftung verteilt Fördergeld an Vereine und Initiativen, bietet neben der monetären Unterstützung hohe Wertschätzung und sorgt für Aufmerksamkeit. Eine charmante Mischung, die den Erfolg der bald 30 Jahre alten Institution begründet.

Die Stiftungsidee erwecken die Einwohner von Neustadts südlichstem Ort mit Einfallsreichtum und Engagement zum Leben. Das animiert selbst Baron von Münchhausen, in „Portanaha“ vorbei zu fliegen und die neuen Möglichkeiten für eine anregende Darstellung seiner Rübenberger Erlebnisse zu nutzen. Neben ortskundigen Schwänken wirbt Werner Schmidt mit Dreispitz für die Vorstellungen von „Unser Dorf liest“, am Montag, 1. und Mittwoch, 3. Oktober.

In diesem Jahr unterstützt die Stiftung Bordenau die beiden TSV Kinder-Tanzgruppen beim Kauf von Trikots, Holger König bei der Durchführung des Scharnhorstlaufs. Außerdem erhält Ortsbrandmeister Dirk Neugebauer Geld für die Anschaffung von Atemschutz-Simulationssschildern und Thomas Stolte nimmt gerne eine Zuwendung für die Blasrohrschießer unter den Schützen entgegen. Werner Besier kann mit 100 Euro die technischen Unterstützung der Dorf-Homepage www.bordenau.eu finanzieren, auf der er seine Forschungsergebnisse zur Geschichte und Entwicklung des Ortes präsentiert.

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Seit ihrer Gründung hat die Stiftung nun exakt 52.824,48 Euro ausgeschüttet, 2018 werden 1.370 Euro ausgekehrt. Höhepunkt des Stiftungsfestes ist schließlich die Übergabe des Förderpreises, bei der Werner Besier als Laudator für Spannung sorgt. Erst ab Mitte der Lobrede ist der neue Förderpreisträger als Manfred Messner zu identifizieren. Seit vierzig Jahren lebt er mit seiner Frau Annette im Dorf und prägt das Neustädter Land ebenso wie viele andere Orte mit seiner vorbildlichen Architektur.

1991 war der Bau des Dorfgemeinschaftshauses Bordenau sein erster Auftrag als selbstständiger Architekt, die kürzlich fertiggestellte Erweiterung und Sanierung betreute er ebenfalls. Neben seinem herzlichen Dank hat Lebensraum-Gestalter Messner gleich eine gute Idee für die Verwendung des Förderpreisgeldes: „Ich fühle mich geehrt und möchte dem Ort gerne etwas zurückgeben“, sagte er. Er wolle nun dafür sorgen, dass es auf der Bühne bald heißt: „Spot an“.

Von Patricia Chadde

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