Wunstorf

Müllsammelplätze: CDU geht Klagen nach

Die CDU will der Unordnung an Müllsammelplätzen in Wunstorf entgegenwirken.

Die CDU will der Unordnung an Müllsammelplätzen in Wunstorf entgegenwirken.

Wunstorf. Die CDU-Fraktion will nach Beschwerden über die Zustände an Müllsammelplätzen politisch aktiv werden. Ratsherr Nicolai Balzer, der den Antrag für seine Fraktion formuliert hat, bezieht sich dabei auf die Stellen, an die Bürger jede Woche ihre Müllsäcke und Tonnen bringen, weil die Entsorger Aha und Remondis mit ihren Fahrzeugen nicht in ihre engen Straßen fahren können.

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„Es fehlt dort jede soziale Kontrolle“, sagt Balzer über die Plätze. Nach den Erfahrungen werde dort deshalb der Müll oft unsortiert oder in falschen Behältnissen wie Einkaufstüten abgeladen. Vielfach würde weiterer Rest- und Sperrmüll auch direkt dazugestellt. Anwohner und Passanten müssen dann nicht nur den Anblick und den Geruch ertragen, auch mit Ungeziefer sei zu rechnen. „Auch mit einer verantwortungsvollen Verwertung hat das gewiss nichts zu tun“, schreibt Balzer.

Dazu kommt, dass zumindest Aha nach Kenntnis der CDU die Verantwortung für den Zustand solcher Plätze ablehnt, so dass die direkten Anlieger und die Stadt mit dem Ärger und den Kosten belastet würden. „Das wollen wir ändern“, betont Balzer.

Zur Sitzung der Bauausschusses am 8. März will die Fraktion deshalb wissen, wie viele solcher Plätze es im Stadtgebiet gibt, wo weitere geplant sind und welche Erfahrungen die Verwaltung damit gemacht hat. Die CDU möchte auch einen Eindruck davon bekommen, wie groß der Aufwand und die Kosten für die Stadt bisher sind. Sie wünscht sich auch Vorschläge, was an den Sammelplätzen verbessert werden könnte.

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In der öffentlichen Sitzung wird die Ausschuss auch über die Erweiterung des Hauses am Bürgerpark sprechen. Außerdem berichtet die Tiefbauabteilung, was sie für dieses Jahr alles an Projekten im Stadtgebiet plant. Im Detail geht es zudem um die geplanten Ausbauten des Veilchenwegs in Luthe und der Friedrichstraße in der Kernstadt. Beide sind aber noch in einem frühen Stadium. Beginn ist am Donnerstag, 8. März, um 18 Uhr im Rathaus.

Von Sven Sokoll

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