Hemmingen

Neues Rettungsboot für die Stadtfeuerwehr

Das Boot der Feuerwehr Wilkenburg. Feuerwehr

Das Boot der Feuerwehr Wilkenburg. Feuerwehr

Hemmingen. Von Bauarbeiten am Gerätehaus bis hin zu neuen Fahrzeugen und zum neuen Rettungsboot: In den Feuerwehren im Hemminger Stadtgebiet ist zurzeit viel in Bewegung. Ein Überblick:

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Arnum: Die Bauarbeiten am Gerätehaus sind laut Stadtverwaltung im Zeitplan. Das Vorhaben ist in zwei Abschnitte unterteilt und soll im Jahr 2020 abgeschlossen sein. Vor einem Monat wurde der Grundstein auf dem Gelände an der Arnumer Kirchstraße gelegt.

Devese: Die Stadt kauft ein neues Löschgruppenfahrzeug für die Ortsfeuerwehr. 220.000 Euro stehen bereits im städtischen Haushalt, doch es wird 2019 sein, bis das neue Fahrzeug erstmals durch Devese rollt. Die Stadt bereitet noch die Ausschreibung vor.

Harkenbleck:

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-Für die Neugestaltung des Gerätehauses hat der Architekt jetzt zwei Varianten erarbeitet. Sie sollen laut Stadtverwaltung Ende September oder Anfang Oktober mit der Feuerwehr besprochen werden. Die öffentliche Diskussion im städtischen Feuerschutzausschuss ist für den 12. November vorgesehen. Die Planungskosten sollen im städtischen Etat 2019 bereitgestellt werden. Es ist kein gewöhnliches Gerätehaus: Zu dem Gebäudekomplex gehören auch ein Kindergarten und die Sporthalle.

-Bei der jüngsten Ausschreibung für das neue Mittlere Löschfahrzeug (MLF) ist etwas Außergewöhnliches passiert: Es hat nur ein Angebot gegeben. Sonst gibt es in der Regel mehrere. Das Angebot entspreche aber dem Leistungsverzeichnis der Stadtverwaltung, teilte diese mit. Der vertraulich tagende Verwaltungsausschuss wird sich in seiner Sitzung am Montagabend, 10. September, damit befassen. Das bisherige MLF bleibt aber im Stadtgebiet: Die Ortsgruppe Hemmingen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) wird es weiter benutzen.

Hemmingen gesamt:

-50 Jahre leistete es seinen Dienst in Hemmingen und anderswo, doch nun ist das Rettungsboot der Stadtfeuerwehr reparaturanfällig und nicht mehr auf dem neuesten Stand. Für etwa 15.000 Euro soll noch in diesem Jahr ein neues gekauft werden. Das Boot setzt die Feuerwehr stadtweit ein, es steht aber dort, wo es in der Regel am meisten gebraucht wird: in Wilkenburg. Es ist der einzige Hemminger Stadtteil, in dem es zwei Gerätehäuser gibt: In dem einen sind Fahrzeuge untergebracht und in dem anderen das Boot, das die Stadt 1997 gebraucht gekauft hatte. Das Schlauchboot zuvor stammte aus Restbeständen der Nationalen Volksarmee der DDR.

-Die Stadtfeuerwehr bekommt auch eine neue Schutzkleidung in Beige-Gold. Die ersten Feuerwehrleute waren jetzt zur Anprobe. Diese Woche sind die Atemschutzgeräteträger an der Reihe, kündigte die Verwaltung an. Die ersten 50 Jacken und Hosen sollen in etwa drei Monaten eintreffen. Pro Jahr will die Stadt rund 80 Feuerwehrmitglieder ausstatten und zwar eine Ortsfeuerwehr nach der anderen. Im Stadtgebiet gibt es etwa 270 Aktive.

Hemmingen-Westerfeld/Wilkenburg: Ein Architekt arbeitet zurzeit an der Machbarkeitsstudie für das erste gemeinsame Gerätehaus der Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg. Sobald die Studie vorliegt, werde sie mit der Feuerwehr diskutiert, kündigte die Stadtverwaltung an. Der Zeitpunkt sei noch unklar. Die Planungskosten sollen im städtischen Etat 2019 bereitgestellt werden. Bis der Neubau neben dem Lidl-Markt an der Weetzener Landstraße steht, dürften einige Jahre vergehen, denn zunächst sei ein Bebauungsplan aufzustellen.

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Hiddestorf/Ohlendorf: Dort sind zurzeit keine Bauprojekte oder neuen Fahrzeuge geplant.

Von Andreas Zimmer

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