Kommandoübergabe

Oberst Eckart Keller übernimmt Schule für Feldjäger

Vor der Truppenfahne rief Brigadegeneral  Volker Barth (Mitte) den bisherigen und den neuen Schulkommandeur, Katz (links) und Eckart Keller (rechts), zu einem Erinnerungsfoto zu sich.

Vor der Truppenfahne rief Brigadegeneral  Volker Barth (Mitte) den bisherigen und den neuen Schulkommandeur, Katz (links) und Eckart Keller (rechts), zu einem Erinnerungsfoto zu sich.

Hannover. Brigadegeneral Volker Barth, ihm unterstehen alle Schulen der Bundeswehr, kam in die Emmich-Cambrai-Kaserne nach Hannover und würdigte Katz mit den Worten: „Sie waren für mich der perfekte Kommandeur zur rechten Zeit am richtigen Ort.“

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Katz hat die Schule seit 2008 geleitet. Nach ihren Umzug 2009 von Sonthofen nach Hannover hat er sie zu einer der modernsten Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr weiterentwickelt. 95 Millionen Euro wurden an der Kugelfangtrift investiert, um den Soldaten, wie Barth sagte, eine „Premium-Ausbildung“ zu bieten. Bis zu 1400 Soldaten werden täglich in der Schule trainiert. Zu ihrem Stammpersonal gehören rund 300 militärische und 65 zivile Mitarbeiter.

Oberst Katz übernimmt in Hannover eine neue Aufgabe: Er wird im neuen „Kommando Feldjäger der Bundeswehr“ Chef des Stabes und ist damit zugleich Stellvertreter von Oberst Udo Schnittker. dem jetzt alle Militärpolizisten der deutschen Streitkräfte unterstellt werden.

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Neuer Kommandeur in der Schule für Feldjäger und Stabsdienst ist seit gestern Oberst Eckart Keller. Der 55-jährige Offizier stammt aus Wuppertal und ist seit 1976 Soldat. Seither hat er in mindestens 13 Standorten gedient. Auslandserfahrung hat er 1995 auf einem Generalstabslehrgang in Argentinien und 2010 als deutscher Mentoren-Chef bei der afghanischen Armee in Masar-i-Scharif gesammelt. Zuletzt war er stellvertretender Kommandeur der Offiziersschule des Heeres in Dresden. General Barth rief Keller in Hannover zu, er bringe „jede erdenkliche Voraussetzung mit, um die Erfolgsgeschichte dieser Spitzenschule fortzuschreiben.

Die Kommandoübergabe, eigentlich ein steifes feierliches militärisches Zeremoniell, war nicht nur von Lob und Vorschusslorbeeren geprägt, sie zeichnete sich auch durch viel Herzlichkeit und Freundschaft aus. Katz bedankte sich beim Freundeskreis der Schule und der Stadt Hannover, indem er die Schulmedaille überreichte. Barth umarmte Katz. Das Heeresmusikkorps 1 spielte unter anderem den gar nicht schmissigen „Marche des Soldats de Robert Bruce“ und auf Wunsch der Mitarbeiter des scheidenden Kommandeurs eine von dessen Lieblingsmelodien: „I did it my way ...“

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