Kirche

Martin Funke ist neuer Pastor in Pattenser St.-Lucas-Gemeinde

Fühlt sich bereits wohl in der St.-Lucas-Kirche: Martin Funke ist neuer Pastor der Gemeinde.

Fühlt sich bereits wohl in der St.-Lucas-Kirche: Martin Funke ist neuer Pastor der Gemeinde.

Pattensen-Mitte. Pastorin Carola Timpe erhält Unterstützung: Martin Funke (48) ist seit Anfang September als neuer Pastor in der St.-Lucas-Kirchengemeinde tätig. Die ersten Tage seien bereits sehr positiv gewesen, sagt Funke. Seine Stelle sei zwar auf drei Jahre befristet und auf eine halbe Stelle reduziert. Doch das hindere ihn nicht, sich voll einzubringen. „Ich bin mit Feuer und Flamme dabei“, sagt der im Gehrdener Ortsteil Lemmie lebende Funke. Der verheiratete zweifache Vater erzählt, was er in Pattensen umsetzen möchte.

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„Ich hatte in der Vergangenheit sehr gerne mit Konfirmanden gearbeitet“, sagt Funke. Daran kann er in Pattensen anknüpfen. Er betreut die beiden sogenannten „KU4“-Gruppen – den Konfirmandenunterricht für Viertklässler. „Sie lernen dabei Gott, Kirche und den Glauben näher kennen. Das passiert fast alles spielerisch und in Bewegung“, sagt Funke. Er singe sehr gerne mit den Kindern. „Das ist eine wichtige Form der christlichen Spiritualität“, sagt er. Und dies wolle er mit den Kindern gemeinsam erleben.

Funke predigt bei St. Lucas in Pattensen mit viel Schwung und Energie

Über sich selber sagt er, dass er ein leidenschaftlicher und charismatischer Prediger sei. „Ich bin mit viel Schwung und Energie dabei.“ Davon können sich die Protestanten in Pattensen fortan regelmäßig überzeugen. Funke werde einmal im Monat einen Gottesdienst leiten. Außerdem übernehme er Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit und werde im Bereich der Notfallseelsorge tätig.

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„Ich habe einen starken Glauben“, sagt er über sich weiter. Er bete jeden Tag. Zudem sei er ein sehr musikalischer Mensch. Funke hatte in seinen vorherigen Gemeinden in der Samtgemeinde Lachendorf und Benthe Gottesdienste und kleinere Auftritte von Sängerinnen und Sängern am Klavier begleitet. Rhythmische kirchliche Popularmusik begeistere ihn. Selbst zuhause spiele er öfter Lieder, die mit dem Glauben zusammenhängen und singe auch dazu.

Der neue Pastor spricht gerne mit Menschen über ihren Glauben

In Benthe hatte er sein Buchprojekt „Glaubenssplitter“ umgesetzt. Darin schreiben 118 Befragte von ihrem Glauben. „Ich mag es, wenn Leute davon erzählen. Was für tolle Erfahrungen sie mit ihrem Glauben gemacht haben, in welchen Momenten sie ihn besonders gespürt haben“, sagt Funke. Er lasse deshalb auch gerne Menschen im Rahmen eines Gottesdienstes erzählen. Konkrete Ideen, wie er dies in Pattensen einbauen kann, habe er aber noch nicht. Viele Dinge müssten sich erst noch entwickeln.

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Funke stammt gebürtig aus Gronau an der Leine. Er hatte Theologie in Bethel und Heidelberg studiert. Zuletzt ist er 15 Jahre lang als Gemeindepastor in Benthe tätig gewesen. „Ich wollte einfach mal einen Wechsel“, sagt er zur Begründung, nun in Pattensen zu arbeiten. Die Entscheidung bereue er nicht. „Es ist ein total gutes Miteinander“, sagt er und meint damit die Zusammenarbeit mit dem weiteren Team der Kirchengemeinde. Auch die Kirche selbst finde er architektonisch sehr ansprechend. Das Halbrund gefalle ihm besonders gut. „Man fühlt sich in der Kirche wie umarmt“, sagt Funke.

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