Ronnenberg

Ratsgruppe will schnelle Hotspots

In der Aula der Marie Curie Schule ist bereits ein WLAN-Hotspot eingerichtet.

In der Aula der Marie Curie Schule ist bereits ein WLAN-Hotspot eingerichtet.

Ronnenberg. Die Gruppe aus CDU, FDP und Freien Wählern im Stadtrat möchte an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet leistungsstarke WLAN-Hotspots einrichten lassen. Dafür soll geprüft werden, wo Hotspots mit schnellem Internet überhaupt möglich sind. Auch konkrete Standorte schlägt die Gruppe in ihrem Antrag vor.

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Die Hotspots sollen über eine Bandbreite von mindestens 50 Megabit pro Sekunde verfügen. Die Gruppe beantragt daher Messungen der Internet-Geschwindigkeit an verschiedenen möglichen Standorten. „Qualität statt Quantität“ soll hier gelten, heißt es in dem Papier.

Bereits im Oktober 2017 stellte die Gruppe einen Antrag: WLAN-Hotspots sollen an öffentlichen Plätzen und Gebäuden im gesamten Stadtgebiet eingerichtet werden. Der Rat nahm den Antrag an, woraufhin sich die Verwaltung dem Thema annahm und forderte von der CDU/ FDP/Freie Wähler-Gruppe Vorschläge für konkrete mögliche Standorte ein, erklärte Gruppenvorsitzender Hans-Heinrich Hüper.

Diese sind nun Teil des zweiten Antrags, den die Gruppe vor Kurzem einreichte. Darunter sind das Bürgerbüro Empelde, das Jugendzentrum Empelde, das Sporthaus Benthe, das Freibad Empelde sowie die Gemeinschaftshäuser Vörie, Ihme-Roloven und Linderte. Auch die Aula der Marie-Curie-Schule Empelde und das große Sitzungszimmer im Rathaus II sind aufgelistet. „An diesen Standorten gibt es zwar schon einen Hotspot, aber keiner weiß, wie leistungsstark er ist“, sagt Hüper. Dies soll nun geprüft werden.

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Auch im E-Center Empelde, im Edeka Ronnenberg und im Rewe-Markt Ronnenberg gibt es bereits Hotspots. Doch deren Leistung sei ebenfalls nicht bekannt, merkt Hüper an. Sollte eine Messung kein schnelles Internet ergeben, könnte in Absprache mit den Eigentümern eventuell eine Leistungserhöhung vorgenommen werden.

Die Hotspots sollen möglichst gleichmäßig über das Stadtgebiet verteilt werden. Hüper setzt darauf, dass sich viele Privatbesitzer von Geschäften bereit erklären, schnelle Hotspots anzubieten. „Desto weniger öffentliche Hotspots brauchen wir“, sagt er. Über den Antrag soll in der nächsten Sitzung des Finanzausschusses am 17. Oktober abgestimmt werden.

Von Elena Everding

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