Gehrden

Redderse: Vampire beim Vereinsjubiläum

Gruselig: Nach den Reden übernehmen die Vampire die Bühne.

Gruselig: Nach den Reden übernehmen die Vampire die Bühne.

Redderse. In einer gruseligen Kulisse hat Wolfgang Müller am Sonnabend mehr als 200 Mitglieder und Gäste begrüßt. Der Vorsitzende Wolfgang Müller Spiel- und Sportgemeinschaft Redderse (SSG) eröffnete die Feier des 50-jährigen Bestehens in der Scheune Gröper. Alles deutete im Hintergrund bereits auf einen der Höhepunkte hin: Die Präsentation des Musicals „Tanz der Vampire.

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Müller blickte zuvor zum dritten, und wie er betonte, letzten Mal im Rahmen einer Jubiläumsfeier auf die Erfolgsgeschichte der SSG zurück. Wie bereits angekündigt will er das Amt des Vorsitzenden, das er schon seit Jahrzehnten inner hat, bald niederlegen. 1968 mit der Sparte Tischtennis gegründet, seien bald Gymnastik und Kinderturnen hinzugekommen. Regelmäßige Gesellschaftsspielabende runden das Vereinsangebot ab.

Anschließend präsentierte der Männergesangverein Redderse unter Chorleiterin Traudl Mücke drei Lieder. Bei „Freude schöner Götterfunken“ forderte sie die Gäste im Saal auf mitzusummen. Eine Gäsehautmoment, in dem die Dorfgemeinschaft hörbar wurde. Die weiblichen Stimmen im vormals reinen Männerchor bereicherten zudem die Darbietung.

1968 mit 38 Mitgliedern gegründet, zählte die SSG Anfang dieses Jahres 243, Ende August bereits 260 Mitglieder. Gehrdens Bürgermeister Cord Mittendorf hob in seiner Rede hervor, dass das Wort „Gemeinschaft“ ja bereits im Vereinsnamen enthalten sei. Im Fall der SSG sieht er darin nicht nur eine auf gemeinsame Sport- und Spielaktivitäten ausgerichtete Vereinigung. Besonders angesichts des Umstandes, dass über die Hälfte der Einwohner Redderses Mitglied bei der SSG seien, sieht er diesen Verein seit seiner Gründung als maßgeblichen Initiator einer lebendigen Dorfgemeinschaft. Zahlreiche befreundete Vereine schlossen sich den Grußworten an und überreichten Urkunden und Präsente.

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Wolfgang Müller begrüßt buchstäblich das halbe Dorf zur Jubiläumsfeier

Wolfgang Müller begrüßt buchstäblich das halbe Dorf zur Jubiläumsfeier.

Dann wurde es völlig dunkel in der fensterlosen Halle. Nebel waberte von der Bühne und verteilte sich im Raum. Düstere Steinsärge wurden sichtbar und dann weiße Hände. Unzählige Vampire bevölkern jetzt die Bühne, die meisten von ihnen weiblich. Dort, wo eben noch der stellvertretende Bürgermeister sprach, entspann sich nun die Gruselgeschichte aus dem Musical „Tanz der Vampire“. Als die Blutsauger zum Entsetzen einiger jüngerer Zuschauer sogar kurz die Bühne verließen und durch die Zuschauerreihen geisterten, war das Gruselvergnügen perfekt. Nach den sich anschließenden Ehrungen langjähriger Mitglieder blieben die Feiernden noch lange zusammen und DJ Christian Tietz sorgte trug seinen Teil dazu bei, dass auch auf der Tanzfläche noch einige Zeit gute Stimmung herrschte.

Von Maike del Rio

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