Wilkenburg

Rekord: Mehr als 10.000 kommen zum Kürbisfest

Gut besucht: Das Kürbisfest in Wilkenburg.

Gut besucht: Das Kürbisfest in Wilkenburg.

Wilkenburg. Veranstalter Christian von Oheimb ist ganz euphorisiert: „Am zweiten Tag sind dreimal so viele Gäste wie am ersten gekommen. Wir wurden förmlich überrannt“, sagt der Organisator des Wilkenburger Kürbisfestes am Sonntagnachmittag. Erstmals wurde das Fest zur Feier des 15-jährigen Bestehens zwei Tage lang ausgerichtet. „Es ist ein Super-Rekord, mehr als 10.000 Gäste“, sagt von Oheimb. Im vergangenen Jahr waren es noch 7000.

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Der Veranstalter sieht die Gründe nicht nur darin, dass das Fest zwei Tage lang ausgerichtet wurde. „Das Kürbisfest hat sich in den vergangenen Jahren als feste Institution etabliert. Gut für uns war dieses Jahr natürlich auch noch das tolle Wetter am Sonntag“, sagte von Oheimb. Auch die Aussteller seien sehr zufrieden gewesen. „Rund 80 Prozent von ihnen waren auch in den vergangenen Jahren bereits dabei. Viele können nach den zwei Tagen fast ausverkauft nach Hause fahren.“

Der ausgewiesene Parkplatz sei so voll wie noch nie gewesen, ergänzte von Oheimb. Die Fläche habe aber ausgereicht. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Ärger, weil einige Besucher direkt an der Landstraße geparkt hatten. „Diese Probleme hatten wir dieses Jahr nicht“.

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Für die verschiedenen Kürbisprodukte sorgte der Hoflieferant aus Eldagsen. Inhaberin Maren Jänsch lobte das neue Konzept. „In der vergangenen Jahren war alles an einem Tag dicht gedrängt. Jetzt verteilt sich alles ein wenig mehr.“ Der Hoflieferant bot nicht nur verschiedene Kürbisse zum Essen an, sondern lud auch Kinder zum Kürbisschnitzen ein. Der Stand wurde von Torben Stutz betreut. „Die Kürbishaut kann ganz schön hart sein. Wenn Kinder noch sehr klein sind, helfen wir dabei auch gerne“, sagte er.

Auf Live-Musik hatte der Veranstalter in den vergangenen Jahren bewusst verzichtet. „Wir wollten keinen großen Event-Charakter für dieses Fest“, sagte er. Zum 15-jährigen Bestehen hatte er dieses Jahr allerdings das Freie Fanfarenkorps Alt-Laatzen eingeladen, deren Mitglieder weithin zu hören waren. Zu den Höhepunkten gehörte auch der Flohmarkt von und für Kinder und Erwachsene, der nur am Sonntag aufgebaut wurde und vom Festplatz entlang der Straße Am Damm führte.

Langjähriger Aussteller beim Kürbisfest ist der Arnumer Tierschutzverein Hände für Pfoten. „Wir haben als besondere Attraktion Barbara und Grisella dabei“, sagte die Vorsitzende Kerstin Küster augenzwinkernd. Gemeint waren zwei Esel, die als Blickfang viele Gäste anlockten und auch gestreichelt werden durften.

Noch offen ist die Zukunft der Kult-Veranstaltung: Denn für von Oheimb, der unter anderem einige Leser von HAZ und NP als Gewinner begrüßen konnte, war es das letzte von ihm organisierte Kürbisfest. Eine Nachfolge steht noch nicht fest. "Wir führen aber bereits Gespräche mit möglichen Interessenten. Ich glaube, nicht nur ich fände es schade, wenn die Veranstaltung nicht fortgeführt wird."

Von Tobias Lehmann

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