Schulenburg

Schnäppchenjagd beim Nachbarn

Bunte Luftballon weisen den Weg zu den Aussteller beim zweiten Garagenflohmarkt in Schulenburg.

Bunte Luftballon weisen den Weg zu den Aussteller beim zweiten Garagenflohmarkt in Schulenburg.

Schulenburg. „Der Wahnsinn geht weiter...!“, so lautete das Motto für den 2. Garagenflohmarkt in Schulenburg am vergangenen Sonntag. Die drei Organisatoren Torsten Schmalz, Michael Wahl und Christian Möller hatten knapp 100 Schulenburger motivieren können, ihre Schränke und Keller nach Flohmarktartikeln zu durchforsten und die Fundstücke in Vorgärten und Garagen anzubieten. Vor einem guten Jahr hatte der 1. Schulenburger Garagenflohmarkt stattgefunden, mit dem die Organisatoren den Zusammenhalt und die Gemeinschaft im Dorf fördern wollten.

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Gruppen von Besuchern zogen durch den Ort, es waren fast alle Parkplätze belegt, und Fahrräder standen dicht an dicht. Organisator Christian Möller war hochzufrieden, dass der Zuspruch sowohl bei den Ausstellern, wie auch bei den Besuchern, noch größer als im Vorjahr war. „Es geht richtig ab hier!“ sagte er stolz. Am zentralen Anlaufpunkt, der Eis Blume an der Hauptstraße, wurden kostenlose Flyer mit Lageplänen verteilt, auf denen die teilnehmenden Haushalte mit einem roten Punkt markiert waren. Die Ausstellergruppe war in diesem Jahr in einer WhatsApp-Gruppe gut vernetzt. Neuware und gewerbliche Händler waren ausgeschlossen.

Es gab viel zu enrdecken beim zweiten Garagenflohmarkt in Schulenburg

Es gab viel zu enrdecken beim zweiten Garagenflohmarkt in Schulenburg.

In der Herzog-Ernst-August-Straße boten Annika, Britta und Gerd Siebenthaler zum ersten Mal überflüssig Gewordenes aus ihrem Haushalt an. Kleidung, Werkzeug, Bücher, Bilder und Deko. Auch Musikalisches, wie Drumsticks und Noten suchten neue Besitzer. „Eigentlich von allem ein bißchen“, scherzte Annika Siebenthaler. „Im letzten Jahr haben wir bei einer Bekannten mitgemacht“, berichtete sie. „Das hat uns so gut gefallen, dass wir gesagt haben: Dieses Jahr machen wir selbst mit.“ Wem es in der warmen Spätsommersonne zu warm wurde, konnte sich mit Getränken bei der Familie erfrischen. Aufgefallen ist Annika Siebenthaler, dass mehr Auswärtige als Schulenburger in den Straßen unterwegs waren. Ein Zeichen für die positive Resonanz auf die breit gestreute Werbung für die Veranstaltung.

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Erstmalig war in diesem Jahr ein großer Bücherflohmarkt im Corvinushaus aufgebaut. Thorsten Quindel, Vorsitzender im Kirchenvorstand, bot auf großen Tischen ein breit gefächertes nach Themen sortiertes Büchersortiment an. Romane, Sachbücher, Kinderbücher, Bildbände - vom Bestseller bis zum antiquarischen Buch war alles gespendet worden Angeboten wurden nur intakte hochwertige Bücher zu echten Schnäppchenpreisen. Der Erlös kommt der kircheneigenen Thomas-Stiftung zu Gute.

An der Schulstraße beteiligte sich Norbert Butter mit seiner Familie erstmalig am Garagenflohmarkt in Schulenburg. Er bot Kleidung, alte Möbel, Instrumente, Bücher und Comics an. „Das muss man jedes Jahr machen“, sagte er begeistert. Nur der viele Autoverkehr störte ihn: „Die Leute sollten hier zu Fuß gehen. Man sollte an diesem Tag Schulenburg zur verkehrsberuhigten Zone machen.“ Bianca und Michael Hahn kamen aus Adensen zum Flohmarkttag nach Schulenburg. Sie lobten besonders den privaten Charakter ohne kommerzielle Anbieter.

Von Andrea Weber

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