Isernhagen

So geht es mit dem Zehntfest 2019 weiter

Zehntfest-Organisator Andreas Glombik bedankt sich bei den ehrenamtlichen Helfern.

Zehntfest-Organisator Andreas Glombik bedankt sich bei den ehrenamtlichen Helfern.

Kirchhorst. Es ist ein Höhepunkt im Kalender jedes Kirchhorsters: das Zehntfest. Seit 1997 findet die Sause alle zwei Jahre auf dem Gelände der St.-Nikolai-Kirchengemeinde statt, Tausende strömen regelmäßig zu der Party. Doch trotz der stetig steigenden Besucherzahlen und dem damit verbundenen Mehraufwand wird das Zehntfest bislang rein ehrenamtlich geschultert. Jetzt sagte das Kernteam dafür „Dankeschön“.

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Rund 50 Ehrenamtliche fanden sich am Freitagabend am Gemeindehaus von St. Nikolai ein: „Das ist hier der harte Kern der freiwilligen Helfer“, sagte Andreas Glombik vom Organisationsteam. Rund um die heiße Phase unterstützt sogar eine noch weitaus höhere Zahl von Kirchhorstern das Event des Jahres – in den Zehntfest-Pausen waren das auch zweimal die „Highland Games“. Beim Dankeschön-Abend wurde der Blick bereits die Suche nach dem Motto für das Zehntfest 2019 gestartet. Die Gäste konnten ihre Ideen auf eine Tafel schreiben, während der Austausch in entspannter Atmosphäre um die nächste Sause kreiste.

Ehrenamtliche geben Ideen für neues Motto

Schon zu Beginn des Abends stehen erste Ideen auf der Tafel. „Arche Kirchhorst“, liest Glombik vor. „Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass Kirchhorst ein behüteter Ort wie die Arche und ein guter Ort zum Leben ist.“ Während der offiziellen Begrüßung spricht er einen Vorschlag an, der ihn besonders interessiert: „Kirchhorst’s next Topf Moppel? Was bedeutet das?“, will er wissen. Eine echte Erklärung bekommt er nicht. Entschieden ist aber bislang sowieso noch nichts, was das Motto angeht.

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Weiter sind die Organisatoren da schon bei der Gesamtausrichtung des Fests. "Wir sind mittlerweile fast zu bekannt geworden", räumt Glombik angesichts der stetig wachsenden Besucherzahlen ein. Dass die Größe auch ein Problem für die Veranstalter werden kann, war im vergangenen Jahr klar geworden. Zeitweise war sogar über das Aus des beliebten Fests diskutiert worden, doch davon sind die Organisatoren mittlerweile wieder abgerückt.

„Wenn es zu groß ist, ist es dann noch ein Dorffest?“

„Wir wollen nicht um jeden Preis wachsen, sondern unsere Identität bewahren“, sagt Glombik. Dazu gehöre es beispielsweise, die anfallenden Aufgaben nicht an professionelle Firmen abzugeben. „Wenn es zu groß ist, ist es dann noch ein Dorffest?“, fragt Pastor Jens Seliger. „Das würde ein anderes Fest, wenn da nicht mehr der Nachbar die Bratwurst brät, sondern eine Firma.“ „Wir könnten größer werden, wir sind alle Profis auf unserem Gebiet“, versichert Glombik. „Aber größer ist nicht unbedingt besser.“ Abgewiesen werde natürlich auch in Zukunft niemand.

Seit dem ersten Fest vor mehr als 20 Jahren hat sich nicht nur die Besucherzahl verändert. „Durch neue Kommunikationskanäle erreichen wir heute mehr junge Leute“, erklärt Seliger. Und diese engagierten sich auch. „Man muss ihnen nur Verantwortung geben und damit leben können, dass sie es anders machen.“ Seligers Sohn gehört zu diesen Nachwuchs-Organisatoren. „Menschen kommen hier zusammen, das ist eine richtige Gemeinschaft“, findet Nico Seliger.

Nächstes Zehntfest im Juni 2019

Diese Gemeinschaft lebe von der Arbeit ehrenamtlicher Helfer, das hoben auch die Organisatoren am Dankeschön-Abend hervor. Der Dankeschön-Abend solle die Wertschätzung für diesen Einsatz zum Ausdruck bringen. „Wir stellen mit dem Zehntfest die Plattform, um alle zusammenzubringen“, erklärte Glombik –und appellierte: „Ich hoffe, ihr helft auch 2019.“

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Schon in den kommenden Wochen beginnen die Planungen. Dann entscheiden sich die Planer für ein Motto, entwickeln Ideen für das Fest und setzen sich mit den Vereinen aus Kirchhorst zusammen, bevor das nächste Zehntfest steigt –vom 14. bis 16. Juni 2019.

Von Maximilian Hett

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