Garbsen

So schön war der Herbstmarkt in Heitlingen

Zahlreiche Besucher sind am Sonntag zum Gut Heitlingen gekommen, um sich bei Kürbis, Kunsthandwerk und Kuchen auf den Herbst einzustellen.

Zahlreiche Besucher sind am Sonntag zum Gut Heitlingen gekommen, um sich bei Kürbis, Kunsthandwerk und Kuchen auf den Herbst einzustellen.

Heitlingen. Bei Sonnenschein haben sich geschätzt runde 2000 Besucher am Sonntag beim Herbstmarkt im idyllischen Ambiente des Gutshofs auf den Herbst eingestimmt. Was vor mehr als 20 Jahren mit einer kleinen DRK-Kaffeestube, einem Würstchenstand und ein paar Ausstellern begann, hat sich zu einem beliebten Treffpunkt in Garbsens kleinstem Stadtteil und darüber hinaus entwickelt.

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Mit dem Fahrrad, Kinderkarren und Hund strömten Besucher zum Gutshof der Familie Thiele. Autos quälten sich auf der schmalen Straße Vor den Höfen bis zum kostenlosen Parkplatz. Die Feuerwehr regelte den Verkehr, so gut es das Verhalten der Autofahrer zuließ. Unter den alten Bäumen konnten sich die Besucher dann wieder an einem schattigen Plätzchen entspannen und die vielen kulinarischen Köstlichkeiten genießen. Dazu gehörten Zwiebelkuchen und Federweißer, die hausgemachte Hochzeitssuppe, Fischbrötchen, Sekt und Wein, Bratwurst, Steaks und Pommes. Mitglieder der Jugendfeuerwehr haben Waffeln gebacken.

Eine erste Neuerung hat sich offensichtlich schon sehr bewährt: Statt im ehemaligen Pferdestall gab es Kaffee, Torten und Kuchen dieses Mal in einem festlich geschmückten Zelt. „Wir wollten das Ganze etwas offener präsentieren“, sagte Mitorganisator Burkhard Benningstorf. Fleißige Bäckerinnen aus den Vereinen und Freiwillige aus Heitlingen haben rund 80 Torten und Kuchen gebacken. Schon vor der Eröffnung des süßen Büfetts um 14 Uhr hatte sich eine Schlange vor dem Zelt gebildet. Ausgabe, Kaffeeausschank, Kassieren und Abwaschen war wie der ganze Herbstmarkt eine glänzende Gemeinschaftsleistung von Frauen aus allen beteiligten Vereinen.

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Das DRK hatte den Herbstmarkt 1995 ins Leben gerufen. Was mit einem Würstchenstand, einer Kaffeetafel und einigen Ausstellern begonnen hatte, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer Großveranstaltung. Seit 2006 haben Mitglieder der Ortsfeuerwehr, der Schützen und der Heitlinger Jungs die Organisation übernommen. Sie werden von zahlreichen freiwilligen Helfern unterstützt.

Der Herbstmarkt hat sich wegen des Angebotes und der Kulisse zu einem beliebten Treffpunkt für Besucher entwickelt – nicht nur aus Garbsen, sondern auch aus Nachbarorten wie Engelbostel und der Wedemark. „Wir kommen jedes Jahr, weil es so schön ist und die Mischung stimmt“, sagte eine Besucherin aus Engelbostel.

Noch mehr Hobbykünstler als im Vorjahr boten ihre Waren an. 35 Aussteller waren vertreten. „Wir haben ein gutes Klientel. Das hat sich in der Region herumgesprochen“, sagte Stefan Kettler vom Organisationsteam. Neben Obst und Kürbissen vom Tubbe-Hof boten Händler Kunsthandwerk aller Art, Marmeladen, Liköre und Käsevariationen an. Kinder vergnügten sich auf der Hüpfburg und bei Spielen. Die Feuerwehr zeigte Brandschutzvorführungen. Beim Schützenverein konnten Besucher mit dem Blasrohr schießen.

Von Anke Lütjens

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