Wunstorf

Stadt begrüßt Azubis und ehrt Mitarbeiter

Jugendliche starten bei der Stadt. Mit dabei Ausbildungsleiterin Marita Baciulis (vorletzte Reihe, links) und der Ausbildungsbetreuer Levin Bommert (hinten rechts) sowie die Organisatorinnen der Infotage.

Jugendliche starten bei der Stadt. Mit dabei Ausbildungsleiterin Marita Baciulis (vorletzte Reihe, links) und der Ausbildungsbetreuer Levin Bommert (hinten rechts) sowie die Organisatorinnen der Infotage.

Wunstorf. Die einen sind am Mittwoch ins Berufsleben gestartet, die anderen sind für ihre langjährige Treue zur Stadtverwaltung Wunstorf im Rathaus geehrt worden. Der Leiter des Rechnungsprüfungsamtes, Uwe Battermann, wurde in den Ruhestand verabschiedet.

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17 Jugendliche haben sich für die Stadt als Arbeitgeber entschieden. Neun von ihnen sind Auszubildende, sie wollen ihren Bachelor of Arts ablegen oder streben einen Abschluss als Verwaltungsfachangestellte, Fachangestellte für Bäderbetriebe sowie Fachinformatiker für Systemintegration an. Janine Deja und Finn Helbig leisten ihren Bundesfreiwilligendienst. Sechs junge Schulabgänger machen ein Jahrespraktikum.

„Alle Ausbildungsplätze konnten besetzt werden“, sagt Ausbildungsbetreuer Levin Bommert. Allerdings sei eine zweite Ausschreibung notwendig gewesen, um mit Fabian Hecht einen Auszubildenden zum Fachinformatiker für Systemintegration zu finden. An drei Infotagen besuchten sie städtische Einrichtungen, erstmals auch den Fliegerhorst sowie Sigmundshall.

Paul Mälzer zum Beispiel suchte „etwas Sportliches“ und eine abwechslungsreiche Tätigkeit. Deshalb hat er sich für die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe entschieden. Seine erste Ausbildung hat er abgebrochen. Die Lehre zum Einzelhandelskaufmann sei doch eher einseitig und „nicht so spannend“ gewesen, sagt er.

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Ehrung und Verabschiedung langjähriger Mitarbeiter

Bei den Mitarbeitern, die am Nachmittag geehrt wurden, liegt die Ausbildungszeit schon viele Jahre zurück. Seit 25 Jahren sind die Sachbearbeiter Britta Heisterhagen, Denise Lange und Ralf Kitz sowie der Leiter des Bürgerbüros, Markus Saars, in Diensten der Stadt Wunstorf. Sachbearbeiterin Heidrun Keßler und die Leiterin des Referates Zentrale Dienste und Finanzen, Marita Baciulis, halten der Stadt seit 40 Jahren die Treue. In einer kleinen Feierstunde fand Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt für jeden passende Worte. So bezeichnete er beispielsweise Marita Baciulis als eine seiner „engsten Beraterinnen“. Sie könne eben sehr gut mit Geld umgehen.

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt (rechts) im Kreise seiner langjährigen Mitarbeiter

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt (rechts) im Kreise seiner langjährigen Mitarbeiter: Heidrun Keßler (von links), Ralf Kitz, Britta Heisterhagen, Markus Saars, Denise Lange, Uwe Battermann und Marita Baciulis.

Als Verwaltungspraktikant kam Uwe Batterman 1974 zur Stadtverwaltung. Später wurde er Leiter der Sozialhilfeabteilung. Es folgte die Berufung zum Leiter des Rechnungsprüfungsamtes. Von 2002 bis 2011 saß er im Ortsrat Klein Heidorn als Kontaktbeamter. Er wechselte anschließend nach Steinhude. Schweren Herzen verabschiedete ihn der Bürgermeister in den Ruhestand. „Ich fühlte mich immer gut geschützt durch Sie“, dankte ihm Eberhardt und sprach von sehr kompetenter Arbeit im Rechnungsprüfungsamt.

Wie stellen Sie sich Ihre Zukunft vor, Frau Kreher?

Theresa Kreher (18), Stadtinspektoranwärterin

Theresa Kreher (18), Stadtinspektoranwärterin.

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„Ich will in der Verwaltung sehen und miterleben, was passiert und wie sie organisiert ist. Ich werde jetzt alles kennenlernen und mir mit der Zeit meine Meinung bilden. Ich hoffe, dass ich nach dem Studium übernommen werde. Es ist erst einmal mein Ziel, hier zu bleiben. Aber man weiß ja nicht, ob Familie dazwischenkommt.“

Wie haben Sie sich das damals vorgestellt, Frau Baciulis?

Marita Baciulis (58), Referatsleiterin Zentrale Dienste und Finanzen

Marita Baciulis (58), Referatsleiterin Zentrale Dienste und Finanzen.

„Dass ich hier so lange bleibe, habe ich mir als junger Mensch gar nicht vorstellen können. Als ich meine Ausbildung anfing, hatte ich noch gar keine Idee, was mich erwartet. Die Zeit verging wie im Fluge. Ich habe einen interessanten Job. Ich werde jetzt öfters gefragt, wie lange ich noch bleibe. Bis 65 werde ich bestimmt arbeiten.“

Von Rita Nandy

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