Barsinghausen

Stadt bittet Weihnachtsdorf-Helfer zur Kasse

Mitglieder der IG Weihnachtsdorf bereiten den Aufbau am Thie vor. Siegfried Lehmann (von links) und Ulla Völkner sollen ein Verwarngeld wegen Falschparkens an die Stadtkasse zahlen.

Mitglieder der IG Weihnachtsdorf bereiten den Aufbau am Thie vor. Siegfried Lehmann (von links) und Ulla Völkner sollen ein Verwarngeld wegen Falschparkens an die Stadtkasse zahlen.

Barsinghausen. Enttäuscht und sauer reagieren Mitglieder der Interessengemeinschaft (IG) Weihnachtsdorf auf zwei Knöllchen von der Stadt Barsinghausen wegen Falschparkens. Während der Aufbauarbeiten für das Weihnachtsdorf am Mittwoch standen zwei Autos am Rande des Thies im Parkverbot – dafür kassierten die IG-Vorsitzende Ulla Völkner und Vorstandskollege Siegfried Lehmann ein Verwarnungsgeld in Höhe von 30 und von 10 Euro.

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„Danke für so viel Fingerspitzengefühl. Da macht ehrenamtliche Arbeit so richtig Spaß“, kommentiert Ulla Völkner diese Zahlungsaufforderungen. Sie habe ihr Fahrzeug an der Zuwegung zum Thie neben der Glückauf-Apotheke geparkt, um Werkzeug und weiteres Material für die Aufbauarbeiten bei Bedarf aus dem Wagen zu holen. Dabei habe das abgestellte Auto weder die Rettungsgasse versperrt noch die Durchfahrt für andere Fahrzeuge erschwert oder Fußgänger behindert.

Im Fahrzeug lag zwar eine Sonderparkerlaubnis für den Bereich Breite Straße – allerdings nicht für den Platz neben der Apotheke. Diesen Fehler sehe sie ein, sagt Ulla Völkner. Jedoch bedeute der Aufbau für das Weihnachtsdorf am Thie eine hohe Anforderung an Logistik und Arbeitsaufwand sowie eine Menge an Zubehör, Werkzeugen und schweren Hilfsmitteln.

„Nicht alles davon kann einfach mal so am Thie deponiert werden, sondern wird nach und nach aus den Fahrzeugen herangezogen“, erläutert die IG-Vorsitzende, die ein Verwarngeld von 30 Euro an die Stadtkasse zahlen soll. Eine Zahlungsaufforderung über 10 Euro hat IG-Vorstandskollege Siegfried Lehmann erhalten, der sein Auto während der Aufbauarbeiten am Mittwoch oberhalb der Thie-Treppen auf der Kirchstraße abgestellt hatte – um eine Motorsäge sowie jeweils zwei Äxte und Astscheren abzuladen.

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„Danach habe ich sofort mit der Arbeit begonnen und nicht mehr an das Auto gedacht“, betont Lehmann. Bevor der Kontrolleur ein 10-Euro-Knöllchen verteilt, hätte er laut Lehmann am Thie nach dem Fahrer fragen können. Gestört habe das Auto niemanden – auch wenn das Parken an dieser Stelle verboten sei.

Von Frank Hermann

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