Maschseefest 2018

Stadt will Schützenplatz als Parkplatz etablieren

So stellt sich die Stadt den Schützenplatz während des Maschseefests vor.

So stellt sich die Stadt den Schützenplatz während des Maschseefests vor.

Südstadt. Die Stadt setzt während des Maschseefests zur Entlastung der Verkehrssituation in der westlichen Südstadt auf den Schützenplatz. Dieser werde als zentraler Parkplatz eingesetzt, sagt der städtische Eventmanager Ralf Sonnenberg dem Stadtanzeiger. Dadurch soll der Parkplatzssuchverkehr in der Südstadt möglichst minimiert werden. Schilder und LED-Tafeln werden während des Festes auf den Parkplatz hinweisen. Allerdings ist derzeit noch unklar, wie gut der Schützenplatz von auswärtigen Autofahrern angenommen wird.

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Außerdem verweist Sonnenberg darauf, dass der städtische Ordnungsdienst während des Maschseefestes in der westlichen Südstadt einen Einsatzschwerpunkt haben wird. Zudem wird die Wiesenstraße Einbahnstraße sein, das Einfahren aus Richtung Süden ist dann nicht mehr möglich. Sonnenberg erwartet auch deshalb im Vergleich zum vergangenen Jahr eine Entspannung, weil in der Willy-Brandt-Allee nicht mehr gebaut wird. Wegen der Baustelle war die Öffnung der Durchfahrt zuwischen Meterstraße und Langensalzsatraße zwingend notwendig. „Dies führte zu einem erheblichen Verkehrsaufkommen in der Meterstraße.

Die von Anwohnern vorgeschlagenen Maßnahmen lehnt die Stadt ab, bekräftigt Sonnenberg. Eine Anwohnerparkzone werde in der Südstadt beim Maschseefest "nicht den gewünschten Effekt erzielen", betont Sonnenberg. Auch in einer Anwohnerparkzone müsse ein großer Anteil an Parkplätzen vorgehalten werden, auf denen auch ohne Anwohnerparkausweis Autos abgestellt werden dürfen. Gleichzeitig würden auch mit Parkzone Autofahrer auf der Suche nach einer Abstellmöglichkeit in die westliche Südstadt fahren.

Sonnenberg lehnt Sperrung ab

Sonnenberg lehnt auch die Sperrung der westlichen Südstadt für Autos und das Verteilen von Durchfahrtscheinen ab. Dieses Konzept wurde bei der Feier zum Tag der Deutschen Einheit konzipiert. Damals durften nur die Autos in die westliche Südstadt fahren, wenn ein entsprechender Durchfahrtschein hinter der Windschutzscheibe lag. Beim Maschseefest seien für jeden der nicht ganz 10.000 Bewohner der westlichen Südstadt mehrere Durchfahrtscheine nötig, damit zum Beispiel auch Besuche weiterhin möglich seien, argumentiert Sonnenberg. Zudem müssten alle Arbeitgeber mitbedacht werden. Gleichzeitig müsste die Stadt unter anderem auch die kurzfristigen Anfahrten von Handwerkern oder die ambulanten Pflegedienste berücksichtigen.

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Beim Tag der Deutschen Einheit sei das trotz des enormen Aufwands für einige Tage realisiert worden, allerdings habe das auch für viele Menschen zu erheblichen Einschränkungen geführt.

Für das Maschseefest müsste die Sperrung der westlichen Südstadt über einen deutlich längeren Zeitraum realisiert werden. Das würde bedeuten, dass das öffentliche Leben in diesem Bereich erheblich stärker eingeschränkt werden würde, als es durch den Parkplatzsuchverkehr während des Maschseefests wäre, sagt Sonnenberg. „Daher wurde in den vergangenen Jahren ein solches Konzept nicht realisiert“, betont er. Und es sei auch nicht geplant, ein solches Konzept zu realisieren.

Von Mathias Klein

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