Wunstorf

Tafel beteiligt sich an Wochen gegen Rassismus

Ursula Jungbluth vom Tafel-Vorstand zeigt ein Plakat, dass bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus im Tafel-Haus zu sehen sein wird.

Ursula Jungbluth vom Tafel-Vorstand zeigt ein Plakat, dass bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus im Tafel-Haus zu sehen sein wird.

Wunstorf. Die Wunstorfer Tafel zeigt Flagge. Nachdem die Essener Schwester mit ihrer Ablehnung von ausländischen Neukunden in die Schlagzeilen geraten ist, beschloss sie auf die Vorkommnisse zu reagieren. Mit einer Plakataktion im Tafel-Haus, Neustädter Straße 2, beteiligt sie sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Diese dauert von Montag, 12. März , bis zum Sonntag, 25. März. Zu sehen sein wird unter anderem ein Plakat mit der Aufschrift „Seit 25 Jahren sind wir ständig in Eile. Und bleiben standhaft gegen Hetze“.

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In den vergangenen Tagen ist bei der Wunstorf Tafel öfters gefragt worden, ob sie ähnliche Probleme wie die Essener Lebensmittelausgabe habe. Daraufhin entschloss sich der Vorstand zu reagieren.

Eine Neiddebatte gebe es bei der Wunstorfer Lebensmittelausgabe nicht, betonte Vorstandsmitglied Ursula Jungbluth. „Die Spenden werden weiterhin für alle Nationalitäten eingesetzt.“ Probleme zwischen den  Nationen seien nicht erkennbar. Um den Umgang mit fremden Kulturen zu lernen, hat die stellvertretende Vorsitzende beispielsweise im vergangenen Jahr an einer Fortbildung zum Thema „Interkulturelle Zusammenarbeit“ an der Tafel-Akademie teilgenommen. Zum Workshop gehörte beispielsweise die Argumentation gegen Rechts.  Anschließend seien die Tafelhelfer von ihr für das „Anderssein“ sensibilisiert worden. Auch zum Thema Flucht und Trauma hat sich Jungbluth weitergebildet.

40 verschiedene Nationalitäten kommen regelmäßig zur Lebensmittelausgabe. Sobald sich Meinungsverschiedenheiten andeuten, sei frühzeitiges Handeln wichtig, ergänzt der Vorsitzende Frank Löffler und berichtet von seinen positive Erfahrungen. Kurz nach ihrer Ankunft in Wunstorf hätten einige bereits der Tafel sofort ihre Hilfe angeboten.

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Von Rita Nandy

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