Barsinghausen

Talenttag: Schüler zeigen musikalische Begabung

Beim Talenttag haben rund 55 Schüler gemeinsam ein Stück einstudiert.

Beim Talenttag haben rund 55 Schüler gemeinsam ein Stück einstudiert.

Barsinghausen. Konzentriert gucken die Jungen und Mädchen auf ihre Instrumente  und warten auf ihren Einsatz. Ein Handzeichen von Fachbereichsleiterin Gabriele Becker und die Trommeln setzen ein, ein weiteres und auch die Ukulelen sind zu hören. Am Ende fügen sich alle Elemente zu einem Stück zusammen. Das besondere dabei: Auf der Bühne der Goetheschule-KGS steht nicht etwa ein eingespieltes Schulorchester, sondern Schüler verschiedener Altersstufen und aus verschiedenen Schulen. Denn der Auftritt ist Teil des Talenttags des Kooperationsverbunds "Förderung besonderer Begabungen“.

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Bereits vor über zehn Jahren haben sich alle sieben  Barsinghäuser Grundschulen sowie das Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG) und die Goetheschule-KGS diesem Verbund angeschlossen – auf der Suche nach Besonderen Begabungen.  Am Mittwoch haben nun knapp 55 Kinder ihre musikalischen Fähigkeiten gezeigt.  Unter dem Titel „Vom Dreiklang zum Einklang“  haben die Jungen und Mädchen, die von ihren jeweiligen Fachlehrern ausgewählt wurden, in drei Workshops verschiedene Instrumente und musikalische Techniken ausprobiert. Dabei ging es um Rhythmus und Percussion, Ukulele, und Gesang) ausprobieren. Zum Abschluss des Talenttages zeigen die Teilnehmer in der Aula, wie sie ihre musikalischen Begabungen weiterentwickelt haben und präsentieren ein gemeinsames Stück.

Gegründet hatte sich der Kooperationsverbund nachdem das Land Vorhaben dieser Art in Niedersachsen angeregt hatte. „Damals sollte an jeder Schule ein Verantwortlicher für den Bereich Begabtenförderung auswählen“, sagt Thorsten Franz vom Kooperationsverbund. Die Landesregierung ermöglichte so eine Intensivierung der Förderung hoch begabter Schüler in ihrer "Bildungsoffensive für Niedersachsen“. „Da kam uns die Idee: Warum nicht alle zusammen arbeiten.“

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Das sei seinen Angaben zufolge sinnvoller, um auch die sozialen Fähigkeiten der Schüler zu entwickeln. „Sie sind hier bunt gemischt, arbeiten mit älteren und jüngeren Schülern zusammen und müssen am Ende gemeinsam etwas präsentieren – das ist auch eine Herausforderung“, sagt Franz. Beim Talenttag gehe es allerdings nicht primär um Hochbegabte, vielmehr sollen Schüler mir besonderen Fähigkeiten gefördert werden. Daher wird auch jedes Jahr ein anderer Schwerpunkt gewählt: Mal geht es um Naturwissenschaft, Mal um Kunst, dann um Technik oder ähnliches. „Dafür suchen wir auch immer Fachleute oder externe Partner“, sagt er und zählt auf: „Wir waren schon in der Universität oder im Schulbiologiezentrum Hannover.“

Und der Talenttag kommt an: „Ich finde das hier ziemlich gut“, sagt die elfjährige Ela. Sie besucht die sechste Klasse des HAG und spielt beim Talenttag die Ukulele. „Eigentlich fand ich die Trommel besser, weil ich den Rhythmus mag“, sagt sie. Dennoch habe sie Freude am Ukulele-Spielen gefunden. „Ich finde es toll, dass ich verschiedene Instrumente ausprobieren konnte“, sagt der ebenfalls elfjährige Ferdinand, dessen Musiklehrer ihn für den Talenttag angemeldet hat. „Er meinte, ich kann gut singen – und deshalb bin ich heute auch im Chor eingeteilt“, sagte er kurz vor dem Auftritt vor den Eltern aller Schüler. Und diese waren begeistert von dem, was ihre Kinder in nur wenigen Stunden gemeinsam erarbeitet hatten.

Von Lisa Malecha

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