Langenhagen

TfN zeigt Thriller über eine Geiselnahme

Dennis Habermehl (links) spielt den Bewacher Bashir, Moritz Nikolaus Koch den entführten Börsenmakler Nick Bright.

Dennis Habermehl (links) spielt den Bewacher Bashir, Moritz Nikolaus Koch den entführten Börsenmakler Nick Bright.

Langenhagen. Wie sehr wirkt sich Geld auf die eigenen Ideale aus? In dem Thriller „Die unsichtbare Hand“, der Ende November beim Theater für Niedersachsen (TfN) in Hildesheim Premiere feierte, wirft der Autor Ayad Akhtar Fragen über die Moral auf. Am Mittwoch, 9. Januar, ist die Inszenierung auch in Langenhagen zu sehen.

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Das Stück dreht sich um den Börsenmakler Nick, der in Pakistan von Terroristen als Geisel in einer kleinen Zelle gefangen gehalten wird. Die Entführer, die unter der Leitung des Anführers Imam Saleem zu einer islamistischen Splittergruppe gehören, fordern 10 Millionen Dollar Lösegeld – doch niemand bezahlt. Also macht Nick den Terroristen einen irrwitzigen Vorschlag. Er möchte das Lösegeld selbst an der Börse verdienen, indem er online Aktien verkauft.

Unterstützt wird Nick von seinem Bewacher Bashir. Der Plan geht auf. Doch je mehr Geld sich auf den Konten der Terroristen anhäuft, desto größer gerät Nick in Versuchung, seine eigenen Ziele zu verraten und selbst zu einem Wirtschaftsterroristen zu werden.

Uraufführung in New York

„Die unsichtbare Hand“ wurde im Jahr 2012 in New York uraufgeführt. In Deutschland kam es im Jahr 2016 erstmals in Bochum zur Aufführung. Ayad Akhtar, amerikanischer Autor mit pakistanischen Wurzeln, wirft in seinem Stück die Frage auf, inwiefern der Glaube an die Macht des Geldes den Glauben an die Hand Allahs unterwandert. „Die unsichtbare Hand“ dreht sich damit auch um kulturelle wie politische Identität.

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Der von Intendant Jörg Gade inszenierte Politthriller ist am Mittwoch, 9. Januar, ab 20 Uhr im Langenhagenhagener Theatersaal, Rathenaustraße 14, zu sehen. Um 19.30 Uhr beginnt eine Einführung in das Stück. Der Eintritt kostet 11 bis 28 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der HAZ/NP- Geschäftsstelle im CCL und im TfN-Service-Center unter Telefon (05121) 16931693.

Von Daniel Junker

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