Barsinghausen

Viel Lob für die Arbeit des ASB-Kreisverbandes

Führungsquartett: Klaus Fricke (von links), Jens Meier, Werner Guder und Friedbert Mordfeld freuen sich über viel Lob beim Festakt für die Arbeit des ASB-Kreisverbandes.

Führungsquartett: Klaus Fricke (von links), Jens Meier, Werner Guder und Friedbert Mordfeld freuen sich über viel Lob beim Festakt für die Arbeit des ASB-Kreisverbandes.

Barsinghausen. Mit einem Festakt im Zechensaal und einer anschließenden Party hat der ASB-Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg am Freitagabend das 50-jährige Jubiläum der Wiedergründung der Hilfsorganisation in der Region Hannover gefeiert. Vor rund 250 Gästen gab es in den Redebeiträgen viel Lob für die engagierte Arbeit des Kreisverbandes mit seinen mehr als 200 hauptamtlichen und vielen hundert ehrenamtlichen Mitarbeitern. Beim Jubiläumsfest hat der Arbeiter-Samariter-Bund auch eine Chronik präsentiert, die vom ehemaligen Bundesgeschäftsführer Wilhelm Müller verfasst worden ist.

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Der Arbeiter-Samariter-Bund ist im Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg in vielen Bereichen aktiv: Der Verband betreibt den Rettungsdienst ebenso wie Kindergärten, Seniorenwohn- und Tagespflegeeinrichtungen, ist für den Katastrophenschutz und viele Sanitätsdienste verantwortlich und bietet viele weitere Dienstleistungen aus verschiedenen Lebensbereichen an. Nicht zuletzt betreibt der Kreisverband den Barsinghäuser ASB-Bahnhof als Treffpunkt für alle Bürger und Schulungszentrum.

In seiner Festrede lobte ASB-Landesvorsitzender Manfred Püster den Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg als besonders „lebendigen und quirligen“ Kreisverband im Reigen der 19 ASB-Gliederungen in Niedersachsen. „Hier trifft man auf Samariter aus Leidenschaft, die in ihrer Aufgabe aufgehen“, sagte Püster. Der Barsinghäuser Bahnhof sei bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal für den ASB. „Es ist der schönste Kleinstadtbahnhof, den ich kenne“, lobte der Vorsitzende. Das Hilfsangebot des ASB sei universell, weltweit und zupackend, meinte Püster. Nicht zuletzt sei der Verband Motor für den Arbeitsmarkt vor Ort. „Die Bilanz nach 50 Jahren kann nicht besser ausfallen.“

ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch würdigte die große Leistungspalette des Kreisverbandes, „die vorbildlich ist und alle Lebensbereiche abdeckt“. Großes Lob spendete Bauch dem Kreisverbandsgeschäftsführer Jens Meier, der hervorragend den Takt angebe. „Es ist tolle Arbeit, die Sie hier leisten“, sagte er zu Meier.

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Landtagsabgeordnete Claudia Schüßler (SPD) beglückwünschte „alle Bürger, die das Glück haben, einen so starken ASB in ihrer Stadt zu haben“. Von einer Organisation der Unfallhilfe sei der Kreisverband zu einem „Dienstleister mit unglaublichem Angebot“ geworden. „Wir brauchen Sie und Ihr Angebot wie die Luft zum Atmen“, sagte Schüßler an die ASB-Verantwortlichen gewandt. Die Abgeordnete würdigte auch, dass der Arbeiter-Samariter-Bund im Kreisverband Menschen aus mehr als 20 Nationen beschäftige. Rund 25 Prozent der Hauptamtlichen hätten einen Migrationshintergrund, berichtete Schüßler. Viel Lob für die Wohlfahrtsorganisation gab es auch von der stellvertretenden Bürgermeisterin Marlene Hunte-Grüne (SPD). Sie erinnerte daran, dass der ASB in Barsinghausen auch für viele Dinge verantwortlich sei, „die die Stadt so liebenswert machen“ und nannte beispielhaft das Public Viewing bei Fußballturnieren. „Barsinghausen ist stolz auf den ASB“, sagte Hunte-Grüne.

Der von Klaus Fricke und dem stellvertretenden Kreisverbandsvorsitzenden Werner Guder moderierte Festakt wurde umrahmt von Musik der Band Simply Dry. Kreisverbandsvorsitzender Friedbert Mordfeld hatte gleich mehrfach Grund zur Freude: angesichts des vielen Lobes für den von ihm geführten Verband und für Glückwünsche und Geschenke zu seinem 60. Geburtstag, den die offiziellen Gäste nicht vergessen hatten.

Am Anfang stand ein kleiner ASB-Stützpunkt

Die vom ehemaligen ASB-Bundesgeschäftsführer Wilhelm Müller verfasste Chronik des Kreisverbandes Hannover-Land/Schaumburg zeichnet die Entwicklung der Hilfsorganisation nach, seitdem am 14. September 1968 im Gasthaus Volker in Barsinghausen ein sogenannter ASB-Stützpunkt gegründet worden war. Initiator war Jürgen Mackensen, der danach über Jahrzehnte die Arbeit des Kreisverbandes als Geschäftsführer prägte. In Müllers Chronik nehmen insbesondere die zahlreichen Hilfseinsätze im Ausland und die Hilfsgütertransporte breiten Raum ein, die von Barsinghausen aus organisiert worden sind. 1976 wurde der Zuständigkeitsbereich des ASB Barsinghausen auf den Landkreis Hannover ausgedehnt, zwei Jahre später entstand bereits das noch heute genutzte, allerdings seither mehrfach erweiterte Hauptquartier der Hilfsorganisation an der Siegfried-Lehmann-Straße. Die Chronik umfasst rund 200 Seiten. „Ich habe unglaublich viel Material in den Archiven gefunden“, sagte Autor Müller. „Das war ein Glücksfall für einen Hobbyhistoriker wie mich.“ Das Buch ist ab sofort für 15 Euro im ASB-Bahnhof und im Bücherhaus am Thie erhältlich. ka

Von Andreas Kannegießer

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