Hohenbostel

VSV plant Anbau an das Sportheim

VSV-Vorsitzender Sven Heindorf (links) und Roland John (hinten rechts) ehren die langjährigen VSV-Mitglieder Monika Brecht (von links), Rolf Wittkohl, Gerda Bock und Doris Kristen.

VSV-Vorsitzender Sven Heindorf (links) und Roland John (hinten rechts) ehren die langjährigen VSV-Mitglieder Monika Brecht (von links), Rolf Wittkohl, Gerda Bock und Doris Kristen.

Hohenbostel. Der Volkssportverein (VSV) Hohenbostel hat seine Führungskrise endgültig überwunden und nimmt neue Ziele in Angriff. So möchte der VSV das Sportheim-Gebäude um eine zusätzliche Trainingsfläche für die Fitnesssparte vergrößern und mittelfristig wieder die Zahl von 1000 Mitgliedern erreichen. Zurzeit zählt der VSV 923 Sportler.

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„Es war ein turbulentes, aber auch ein tolles Jahr mit Euch“, sagte der neue VSV-Vorsitzende Sven Heindorf in seinem Bericht während der Jahresversammlung. Heindorf hatte 2017 nach einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Führung des VSV übernommen, nachdem sich zunächst kein neuer Vorstand gefunden hatte. Heindorf berichtete, dass das neue Führungsteam derzeit Schwerpunkte bei der Sanierung und Instandhaltung des Sportheimes und der Sportanlage setze. Demnach ist unter anderem die Heizung erneuert und das Büro vergrößert worden. „Wir haben Probleme mit einem Investitionsstau, der sich über die Jahre aufgebaut hat“, sagte Heindorf.

Die Sparte Fitness und Gesundheit will noch in diesem Jahr den Raum für das vereinseigene Fitnesscenter um rund zehn Quadratmeter vergrößern, um Raum für weitere Trainingsmaschinen zu gewinnen. Dazu plant der Verein, die Terrasse hinter dem Sportheim teilweise mit einer ganzjährig nutzbaren Wintergartenkonstruktion zu überbauen. Das Projekt soll rund 25.000 Euro kosten und mit Eigenmitteln sowie einem 10.000-Euro-Darlehen finanziert werden. Die Mitgliederversammlung sprach sich ohne Gegenstimmen für die Realisierung aus.

Heindorf appellierte an die Mitglieder, sich stärker an den Arbeitseinsätzen auf der Sportanlage zu beteiligen. „Ich erwarte, dass auch jüngere Mitglieder mitmachen“, sagte der Vorsitzende. Falls das nicht klappe, „müssen wir über Pflichtstunden für die Sparten nachdenken“. Der stellvertretende Vorsitzende Uwe Ingenhaag rief alle VSV-Sportler dazu auf, größte Anstrengungen bei der Mitgliederwerbung zu unternehmen. „Wir brauchen eine vierstellige Mitgliederzahl“, sagte er. Argumente gebe es genug: Der VSV habe das beste Angebot in der Umgebung, „und unser Fitnesscenter ist ein Alleinstellungsmerkmal“.

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Sportring-Vorsitzender Berthold Kuban zeichnete Peter Böger für 50-jähriges Engagement mit der goldenen Ehrennadel des Regionssportbundes aus. Monika Brecht und Rolf Wittkohl wurden für 60-jährige Mitgliedschaft im VSV geehrt. Goldene Ehrennadeln für 40-jährige Mitgliedschaft gab es für Gerda Bock und Alexander Kristen. Die silberne VSV-Ehrennadel überreichte Vorsitzender Heindorf an Astrid Schellenberger-Kopf und Brigitte Schlusnus. Zum VSV-Sportler des Jahres wurde Ali Bingöl ernannt, der sich besonders als Trainer des Kickbox-Nachwuchses im Verein engagiert.

Höhepunkt für den VSV in den nächsten Monaten soll das große Sportwochenende mit Zeltlager vom 14. bis 16. Juni auf dem Hohenbosteler Sportgelände werden. „Ihr findet keinen besseren Platz, um Werbung für euer Angebot zu machen“, warb Heindorf um Unterstützung bei den Sparten.

Von Andreas Kannegießer

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