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Bredenbeck

Wald-Kita: Eltern übernehmen selbst die Trägerschaft

Spiel und Spaß in und mit der Natur: Die Elterninitiative um den Waldkindergarten will nun selbst einen Trägerverein gründen.

Spiel und Spaß in und mit der Natur: Die Elterninitiative um den Waldkindergarten will nun selbst einen Trägerverein gründen.

Bredenbeck. Für den geplanten Waldkindergarten in Bredenbeck soll ein eigener Trägerverein aus der Elternschaft gegründet werden, nachdem die Mitglieder der Sportgemeinschaft (SG) Bredenbeck bei der Jahresversammlung am Sonnabend die Trägerschaft mehrheitlich abgelehnt haben. Diese Entscheidung kam sowohl für die Gemeinde als auch für die Elterninitiative um den Waldkindergarten überraschend. Selbst SG-Chef Reinhard Wiens hatte damit überhaupt nicht gerechnet und spricht im Nachhinein von einer „derben Lektion in Sachen Menschenkenntnis“, die er da bekommen habe. Er ist nach wie vor von dem Projekt überzeugt und wird die Eltern weiterhin unterstützen.

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"Die Eltern aus der Initiative stehen kurz vor einer Vereinsgründung und können die Trägerschaft selbst übernehmen", erklärt Lena Sommerlad, eine der Initiatorinnen. Es werde durch die Entscheidung der SG keine Verzögerung des Kindergartenbeginns geben. Der geplante Start sei weiterhin im Juni. "Wir werden uns noch diesen Monat zur konstituierenden Sitzung treffen, damit wir dann im März in der Lage sind, die Arbeitsverträge zu schließen", so Sommerlad. Interessierte Eltern können sich bald über das neu entstehende Portal der Gemeinde Wennigsen anmelden. Vorerst läuft das weiterhin über die Internetseite  der Waldkinder Bredenbeck.

Die Region Hannover als Untere Naturschutzbehörde hat die Fläche für den Waldkindergarten in Steinkrug bereits geprüft und grünes Licht gegeben. Dieser Schritt war besonders wichtig, da die Fläche im Landschaftsschutzgebiet liegt beziehungsweise daran angrenzt. „Die Verträge mit den Freiherren Knigge als Waldeigentümer sind ausverhandelt und bereit zur Unterschrift“, erklärt Bürgermeister Christoph Meineke. Die Gemeinde hat 67.000 Euro in den Haushalt eingestellt für die Erstausstattung. Zum Kindergarten würde ein beheizbarer mobiler Unterstand gehören. Die Gemeinde übernimmt auch den Großteil der laufenden Kosten und stellt diese im Haushalt für Juli bis Dezember bereit.

Von Jennifer Krebs

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