WM

Weltmeister! So jubeln die Frankreich-Fans in Hannover

Nach Abpfiff des Finalspiels gegen Kroatien kennt der Jubel der französischen Fans beim Publiv Viewing im Strandleben keine Grenzen mehr.

Nach Abpfiff des Finalspiels gegen Kroatien kennt der Jubel der französischen Fans beim Publiv Viewing im Strandleben keine Grenzen mehr.

Hannover. In der 90. Spielminute stimmen die etwa 50 französischen Fans beim Public Viewing am Strandleben die Nationalhymne an – die Marseillaise tönt laut über das Gelände. Ihre Mannschaft führt nach einem aufregenden Spiel 4:2 gegen Kroatien, nach der Nachspielzeit kennt der Jubel gegen 18.50 Uhr endgültig keine Grenzen mehr: „Das ist ein geiles Gefühl“, ruft Hassan Abbulmaula aus dem Sudan. „Wo ist der Champagner?“ 20 Jahre nach dem ersten WM-Titel ist Frankreich erneut Weltmeister.

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Der 23-Jährige wusste von Anfang an, dass die Équipe Tricolore das Turnier gewinnen wird. „Schon am 13. Juni hab ich das Finale Frankreich gegen Spanien getippt“, sagt er. Die Iberer flogen früh raus, aber sein Team setzte sich durch. „C’est bon“, freut sich auch Séverine Jean. „Ich war aber von Anfang an angespannt“, sagt sie mit heiserer Stimme. Das Finale ging immer hin und her, beide Teams hätten gewinnen können. „Am Ende haben wir aber zurecht gewonnen“, sagt Jean.

Bengalos auf dem Lindener Markt

Vor Anpfiff waren auch die kroatischen Fans überzeugt, dass ihre Mannschaft die WM gewinnt. „Wir sind ein kleines Land und wir spielen richtig guten Fußball“, sagt Anto Rados. Der 52-Jährige hat das Finale zusammen mit Hunderten anderen Kroaten auf dem Lindener Marktplatz geschaut. Bei der ersten französischen Führung bekommt die Stimmung einen kleinen Dämpfer, umso lauter ist der Jubel beim Ausgleich. Manche Fans zünden Bengalos an, aber die Stimmung bleibt friedlich.

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Bis zum Schluss geben die kroatischen Fans die Hoffnung nicht auf, erst recht nicht nach dem zweiten Treffer durch Mario Mandzukic. Doch letztlich reicht es nicht, die Kroaten müssen sich mit 2:4 geschlagen geben. Kata Herm macht das Beste aus dem verlorenen Endspiel. „Das Finale ist schon ein großer Erfolg“, sagt die 48-Jährige. Am Ende habe der Bessere gewonnen. „Ich bin trotzdem stolz auf Kroatien.“

Von Peer Hellerling

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