Langenhagen

Weniger Geld ausgegeben, mehr Zeit gebraucht

Die Freude ist groß nach dem Durchschneiden des Flatterbandes bei Joachim Niemeyer (von links), Jens Monsen, Mirko Heuer und Anette Mecke.

Die Freude ist groß nach dem Durchschneiden des Flatterbandes bei Joachim Niemeyer (von links), Jens Monsen, Mirko Heuer und Anette Mecke.

Godshorn. Zu Beginn der Woche mussten noch die letzten Restarbeiten erledigt werden, am Mittwochnachmittag war es schließlich soweit: Die Langenhagener Stadtverwaltung hat die Erdinger Straße offiziell freigegeben. Die 350 Meter lange Strecke wird zwar nicht als neuer Prachtboulevard in die Stadtgeschichte eingehen. Es handelt sich aber um ein wichtiges Erschließungsstück, um die Entwicklung des Gewerbegebiets „Airport Business Park“ voranzutreiben.

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Während Joachim Niemeyer von der Stadtentwässerung, Wirtschaftsförderer Jens Monsen, Bürgermeister Mirko Heuer und Stadtplanerin Anette Mecke das Flatterband durchschnitten, gingen im Hintergrund die Bauarbeiten weiter. Denn an der Erdinger Straße entstehen auf 27.000 Quadratmetern weitere Gewerbeflächen. 80 Prozent davon sind bereits vermarktet, demnächst schlägt dort Continental sein Zentrallager auf. In direkter Nachbarschaft befindet sich dann die Firma Hempelmann, das Bad-Unternehmen verlegt seinen Sitz aus der Nähe an die Erdinger Straße. Den alten Standort Hempelmanns nutzt nach Angaben Monsens die Firma Expert künftig für eine Erweiterung.

Die Stadt investierte in die Erschließungsstraße 2,2 Millionen Euro – und lag damit unter der Kalkulation von 3 Millionen Euro. Dafür wurde der Zeitplan etwas überzogen, die Fertigstellung war für Mai vorgesehen. „Wir sind sehr zufrieden, auch dass wir dank guter Preise zu diesem Ergebnis gekommen sind. Mehrere Abteilungen haben hier gut zusammengearbeitet“, sagte Heuer und meinte damit die Stadtentwässerung, die Wirtschaftsförderung und die Abteilungen Stadtplanung sowie Verkehr und Straßen.

Denn einfach war es nicht, den ehemaligen Wirtschaftsweg, der zuvor durchgehend Armslohweg hieß, in eine für industriellen Verkehr nutzbare Straße umzuwandeln. Von Juni 2017 bis Juli 2018 legte die Stadtentwässerung einen 900 Meter langen Wassergraben um. Darüber entstand im zweiten Halbjahr 2017 eine viereinhalb Meter lange und zwölf Meter breite Brücke.

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Die Brücke stellt die Grenze zwischen Godshorn und Schulenburg dar. In westlicher Himmelsrichtung endet die Erdinger Straße ein Stück dahinter an einer Schranke, die für Auto- und Schwerlastverkehr unpassierbar ist. Ab der Schranke setzt sich der Wirtschaftsweg in seiner ursprünglichen Form fort – und heißt bis zur Einmündung in die Dorfstraße weiterhin Armslohweg. Die Erdinger Straße erhielt ihren Namen auf Antrag der Ortsräte Schulenburg und Godshorn, die einen besseren Bezug zu den umliegenden Straßen wie Münchner Straße und Schwabenstraße sahen. Die Verwaltung hatte indes zunächst „Bremer Straße“ vorgeschlagen.

Von Stephan Hartung

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