Krieg in der Ukraine

Wennigsen hilft: Gemeinde ruft zu Kleiderspenden für Flüchtlinge auf

Ein Herz für die Ukraine: Die Gemeinde Wennigsen sammelt Kleiderspenden für Geflüchtete.

Ein Herz für die Ukraine: Die Gemeinde Wennigsen sammelt Kleiderspenden für Geflüchtete.

Wennigsen. Die Gemeinde Wennigsen arbeitet weiterhin daran, die geflüchteten Menschen aus der Ukraine zu unterstützen und ruft nun zu Kleiderspenden auf. Ukraine-Geflüchtete haben meist Winterkleidung dabei. Bürgerinnen und Bürger können helfen, indem sie Kleidung und Schuhe für den Frühling und den Sommer spenden. Ein großer Bedarf besteht auch an Schulranzen und Rücksäcken, weil die ukrainischen Kinder und Jugendlichen mittlerweile am Schulunterricht teilnehmen.

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Gebraucht werden Kleidung und Schuhe

Insbesondere benötig werden: Schuhe, Sandalen, Sportschuhe, Hausschuhe in den Größen 26 bis 39 für Kinder und Jugendliche zwischen vier und 17 Jahren; Schulranzen und Rucksäcke; Übergangs- und Sommerkleidung sowie Sportkleidung für Kinder und Jugendliche in den Konfektionsgrößen 104 bis 182 (oder XS bis M). Integrationsbeauftragte Hacer Kirli betont: Diese Angaben seien nur eine grobe Orientierung. Sollte jemand Kleidung in anderen Größen spenden wollen, „sprechen Sie uns an“.

Hier kann man die Spenden hinbringen

Die Spenden können am Dienstag, 3. Mai, von 15 bis 17 Uhr und am Donnerstag, 5. Mai, von 13 bis 15 Uhr in der Unterkunft an der Max-Planck-Straße 12 abgegeben werden. Der Lagereingang befindet sich an der Ecke zur Heinrich-Göbel-Straße. Wichtig: „Da wir die Spenden möglichst schnell wieder bedürftigen Personen anbieten möchten, sollten sie sauber und bereit zur Weitergabe sein“, bittet Kirli.

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Privatwohnungen statt Sammelunterkünfte

Aktuell sind in Wennigsen knapp 120 Menschen registriert, die vor dem Krieg fliehen mussten, darunter 50 junge Ukrainerinnen und Ukrainer, die 18 Jahre alt sind und jünger. Fast alle Flüchtlinge aus der Ukraine sind in Privatwohnungen untergebracht statt in Sammelunterkünften. Das sei menschenwürdiger, sagt Ilse Baxmann, Fachbereichsleiterin für Soziales. In Gemeinschaftsunterkünften gebe es keine Privatsphäre, keine Rückzugsmöglichkeiten. In der Unterkunft an der Max-Planck-Straße sind aktuell nur vier ukrainische Flüchtlinge untergebracht. Das Impfzentrum dort wird zunächst weiterbetrieben.

Die gespendete Kleidung wird die Gemeinde gegen den symbolischen Kaufpreis von 1 Euro pro Kleidungsstück oder Paar Schuhe an die ukrainischen Flüchtlinge in Wennigsen abgeben. Das eingenommene Geld soll dann wiederum den geflüchteten Menschen zugutekommen, etwa für Schulmaterial, Bastelsachen für die Kinder oder Ausflüge.

Restliche Sachspenden, die nicht verteilt werden können, sollen an soziale Einrichtungen, die für Geflüchtete sammeln, weitergegeben werden.

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