Ronnenberg

Wohnungsbau: Stadt sieht erfreuliche Entwicklung

Das Wilhelm-Humbeck-Haus soll an der Löwenberger Straße entstehen.

Das Wilhelm-Humbeck-Haus soll an der Löwenberger Straße entstehen.

Ronnenberg. In vielen Stadtteilen Ronnenbergs herrscht derzeit rege Bautätigkeit, in Bezug auf privatfinanzierten Wohnraum. Im Ratsausschuss für Stadtplanung, Ökologie, Wirtschaft und Feuerschutz hat Wolfgang Zehler jetzt auf Anfrage die Neubauten von Mehrfamilienhäusern allein im Stadtteil Empelde aufgelistet. Der Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung kam dabei insgesamt auf 74 neu entstehende Wohneinheiten. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung“, stellte er fest.

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Im einzelnen entstehen in der Berliner Straße 20, auf dem Grundstück der katholischen Kirche, die an dieser Stelle 2016 abgerissen worden war, 28 Wohneinheiten. In der Eckermannstraße 13 sind zwölf Einheiten im Bau und das Gebäude in der Hirtenstraße 24 soll sieben Wohnungen umfassen. Hier sei die Trasse einer möglichen Verlängerung der Berliner Straße bis zum Bahnübergang Ronnenberger Straße nicht beeinträchtigt, stellte Zehler noch einmal fest. Dazu kommen neun neue Wohnungen in der Breiten Straße 18 sowie das erste Gebäude, das zum Quartiersumbau in der Löwenberger und Memeler Straße zählt. Auf dem Grundstück Löwenberger Straße 22/24 will die Siedlungsgesellschaft KSG Hannover 18 neue Wohneinheiten schaffen. In diesem Gebäude, dem so genannten Wilhelm-Humbeck-Haus, soll zudem unter anderem eine neue Sozialberatungsstelle der Stadtverwaltung eingerichtet werden.

Mietspiegel: Bürger sollen helfen

Mietspiegel schützen Mieter vor übertriebenen Mieterhöhungen und unterstützen auf der anderen Seite Vermieter beim Festlegen der Preise. Für die Erstellung des Mietspiegels 2019 haben in diesen Tagen rund 135.000 zufällig ausgewählte Haushalte in der Region Hannover Fragebögen erhalten. Darin wird um Angaben zur Höhe der Miete und Ausstattung der Wohnung gebeten. „Wir wünschen uns sehr, dass möglichst viele an der Umfrage teilnehmen – je mehr mitmachen, umso realistischer ist das Bild über örtliche Mietpreise in der Region“, so Erwin Jordan, Dezernent für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. Auch der Mieterbund unterstützt die Umfrage. Die Mietspiegel 2019 werden im Herbst dieses Jahres den politischen Gremien der Städte und Gemeinden zum Beschluss vorgelegt und anschließend veröffentlicht. uwe

Den Hinweis aus dem Ausschuss, dass diese Wohnungen überwiegend zu stolzen Preisen vermarktet würden, musste Zehler einräumen. Die Preise in der Vermarktung von Wohnungen in dem Ronnenberger Stadtteil glichen sich denen in Hannover an, erklärte er. Bei den entstehenden Wohnungen handele es sich demnach nicht um den vielfach geforderten „bezahlbaren Wohnraum“. Im Bereich des sozialen Wohnungsbaus habe die Stadt aber zuletzt einiges getan, meinte der Fachbereichsleiter.

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Von Uwe Kranz

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