42 Erstklässler eingeschult

Es läuft rund an der Grundschule Auetal

Die neuen Streitschlichter der Grundschule Auetal: Leonard Helper (von links), Nick Neumann, Laurens Gerstenberg, Colin Yard, Ledion Kugi, Lea Röhrkasten, Mia Wittek, Melina Rogowski, Isabella Haake, Sophie und Sarah Niederhausen.

Die neuen Streitschlichter der Grundschule Auetal: Leonard Helper (von links), Nick Neumann, Laurens Gerstenberg, Colin Yard, Ledion Kugi, Lea Röhrkasten, Mia Wittek, Melina Rogowski, Isabella Haake, Sophie und Sarah Niederhausen.

REHREN. 65 sind bereits angemeldet, und ich rechne durch Zuzug von jungen Familien mit noch einigen mehr“, sagt Schulleiter Carl Gundlach im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Lehrerversorgung sei sehr gut, Abordnungen von anderen Schulen seien in diesem Jahr nicht notwendig. „Obwohl das eine für alle gute Erfahrung war“, so Gundlach.

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Für die zehn Klassen, mit insgesamt rund 230 Kindern, stehen an der Grundschule Auetal derzeit 15 Lehrkräfte zur Verfügung. „Darunter sogar fünf Männer, was für Grundschulen schon außergewöhnlich ist“, so Gundlach. Dazu kommen noch sechs pädagogische Mitarbeiter, von denen zwei ausgebildete Lehrer sind, und eine Förderschullehrerin für die Inklusion. „Auch dadurch, dass die Sprachförderung wieder zurück in die Verantwortung der Kitas gegeben wurde, sind die Schulen entlastet worden“, erzählt der Schulleiter.

Auch sonst sind die Wünsche Gundlachs und seines Kollegiums nicht besonders groß. „Eigentlich ist das Gebäude energetisch und auch sonst in einem guten Zustand“, stellt er fest. „Allerdings müssten noch in drei Klassenräumen die Teppiche gegen Linoleum ausgetauscht werden. Diese sind 30 Jahre alt und stinken nach vor Jahren verschüttetem Kakao. Eine Reinigung hat nicht viel gebracht. Außerdem sind an der Nordseite ein paar Fenster undicht und müssten erneuert werden, und wir wünschen uns weitere Aktiv-Boards.“ Sechs dieser modernen Multimedia-Tafeln hat die Grundschule bereits. Der Wunsch sei es aber, alle Klassen damit auszustatten. Dafür fehlen mit Blick in die Zukunft nochmals sechs. „Wir haben die Auslaufmodelle – und die werden nicht mehr lange zu bekommen sein. An den neuen Modellen haben wir kein Interesse, denn wir hätten gerne in allen Klassenräumen die gleichen Boards. Daher wäre es gut, wenn bald gehandelt wird“, so Gundlach. Die Boards würden vor allem von den vielen jungen Lehrern an der Schule inzwischen genutzt wie früher die Kreidetafeln. „Sie sind das tägliche Werkzeug der neuen Lehrergeneration“, stellte Gundlach fest. 4000 Euro kostet ein Aktiv-Board.

Dann möchte die Grundschule noch eine Erhöhung des Budgets für Hausmeister Friedjof Runge beantragen. „Das wird für Farben, Lacke, Pinnwände und anderen Kleinkram benötigt. Wenn wir ausreichend Geld für diese Materialien haben, kann unser Hausmeister vieles selber machen – und das spart am Ende wieder. Handwerker wären teurer“, so Gundlach.

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Dann muss der Schulleiter los. In der Sporthalle werden die neuen Streitschlichter vorgestellt, die in einer AG ausgebildet wurden. Die Viertklässler schlichten jetzt die Streitigkeiten auf dem Schulhof. Dabei geht es nicht darum, Schuldige zu finden, sondern Lösungen, mit denen alle einverstanden sind. Daher wird am Ende auch immer ein Vertrag geschlossen. Dafür opfern die Streitschlichter immer wieder ihre Pausen.

von Kerstin Lange

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