Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

TuSG

Rolfshagen: Spielmannszug zieht ins DLRG-Heim

Bürgermeister Heinz Kraschewski (Mitte) übergibt den Schlüssel für das ehemalige DLRG-Heim an Kurt Ackmann und Michaela Aldag von der TuSG Rolfshagen.

Rolfshagen. Seit vielen Jahren nutzt die TuSG Rolfshagen einen Raum im heutigen Familienzentrum. Der Spielmannszug des Vereins übt dort jeden Freitagabend, und an weiteren Tagen sind Sportgruppen dort aktiv.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die TuSG hat den Raum zu einem sehr günstigen Preis von der Gemeinde Auetal angemietet. Nun ist die Raumsituation im Familienzentrum so beengt geworden, dass die Gemeinde der TuSG aufgrund von Eigenbedarf gekündigt hat. Bis spätestens April 2019 müssen die Spielleute und Sportler aus dem Raum verschwunden sein.

Gemeinde hat neue Heimat für Musiker im Blick

Doch die Gemeinde setzt die TuSG nicht einfach vor die Tür. "Wir brauchen den Raum im Familienzentrum, und zwar so schnell wie möglich. Das geht einfach nicht anders", erklärte Bürgermeister Heinz Kraschewski jetzt bei einem Pressegespräch, an dem auch Vertreter der TuSG teilgenommen haben. "Wir haben das ehemalige DLRG-Heim zwischen Freibad und Sportplatz in Rolfshagen, und das kann der Spielmannszug künftig nutzen", so Kraschewski. Die Gemeinde stellt das Gebäude gegen Erstattung der Betriebskosten zur Verfügung.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Für uns Spielleute wird das auch gehen. Ich sehe da kein Problem, auch wenn wir selbstverständlich nicht gerne aus der alten Schule ausziehen“, sagte Kurt Ackmann als Leiter des Spielmannszuges und kommissarischer zweiter Vorsitzender der TuSG. Zunächst müsse aber etwas renoviert werden. Die Gemeinde werde die Elektroinstallation kontrollieren, und dann sollen die TuSG-Mitglieder ihr neues Zuhause streichen. Das Material dafür stellt die Gemeinde ebenfalls zur Verfügung. „Eventuell müssen wir ein Sonnensegel unter das hohe Spitzdach machen, um den Hall zu mildern“, stellte Georg Söffker von den Spielleuten fest.

Sportkurse der TuSG fallen zum Teil aus

Insgesamt können die 14 aktiven Spielleute mit der Situation aber zufrieden sein. Immer freitags wollen sie von 18.30 bis 20.30 Uhr proben – in Kürze dann eben oberhalb des Freibades. Im Sommer können sich die Badegäste dann über zusätzliche Unterhaltung freuen.

Etwas schwieriger wird es künftig für die Sportler. „Wir haben einige Kurse in der Sporthalle zusammengelegt, also zum Beispiel ‚Jump fit’ und ‚Callanetics’. Aber alles geht eben nicht. Daher müssen auch Kurse ausfallen, die in der Vergangenheit angeboten werden konnten“, erklärte Michaela Aldag, die Übungsleiterin der TuSG ist.

„Cross fit“ sei einer der Kurse, die nicht mehr im TuSG-Angebot seien. „Dadurch verliert der Verein selbstverständlich auch Einnahmen“, gab Markus Aldag zu bedenken. „Ich finde es gut, dass die Einsicht bei der TuSG da ist, dass der Raum für die Kita genutzt werden muss – und die Gemeinde unterstützt wirklich, wo es geht“, so Kraschewski.

von Kerstin Lange

Mehr aus Auetal

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.