Abschluss mit Festgottesdienst

70 Jahre Bückeburger Posaunenchor

Wieland Kastning (Zweiter von links) würdigt das Engagement von Matthias Werth (von rechts), Cornelia Kastning, Ursula Brinkmann und Siebelt Meier.

Wieland Kastning (Zweiter von links) würdigt das Engagement von Matthias Werth (von rechts), Cornelia Kastning, Ursula Brinkmann und Siebelt Meier.

Dabei erlebten die Besucher in der Stadtkirche außer einem 60-köpfigen Blechbläserensemble zwei Taufen und die feierliche Einführung der Lauenhäger Pastorin Inga Troue als Landesobfrau des Schaumburg-Lippischen Posaunenchorverbandes. Und sie erlebten eine von Landesbischof Karl-Hinrich Manzke gehaltene Predigt, deren Kompaktheit rekordverdächtig anmutete. Der Bischof, dem bei Kanzelreden Herder‘sche Ausmaße mitunter nicht fremd sind, beschränkte sich auf rund vier Minuten. „Heute ist ein wenig Disziplin gefordert, um vor Sonnenuntergang wieder zu Hause zu sein“, hatte Manzke während der Begrüßung zu verstehen gegeben.

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Dem Willkommen war eine festliche Barock-Intrada für Bläser und Orgel vorangegangen, mit der die Instrumentalisten unter Leitung von Christian Müller und Kantor Siebelt Meier ebenso faszinierten wie mit ihren nachfolgenden Darbietungen. Der mit Unterstützung vieler Gastmusiker aufspielende Posaunenchor imponierte nicht nur mit schierer Klanggewalt, sondern stellte – etwa bei „Weißt du, wie viel Sternlein stehen?“ – reichlich Feingefühl unter Beweis.

Die „Sternlein“ folgten auf die Taufen von Susanne Henning und Nelio Nehrmann und gingen der Einführung Troues voran. „Ich bin sehr froh und stolz darüber, dass Sie dieses Amt übernehmen“, führte Manzke aus. Mit Troue übernehme in der Nachfolge von Wilfried Vauth erstmals eine Frau die Leitung des Verbandes. Außer dem Bischof brachten Marianne Gorka (Landespastorin für Posaunenarbeit in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover) und Cornelia Kastning seitens des Chorrates des Schaumburg-Lippischen Posaunenchorverbandes ihre Freude über die Amtsübernahme zum Ausdruck.

Die Ernennung der Pastorin besiegelte ein gemeinsames Handauflegen durch Bischof Manzke sowie den Posaunenchorratsmitglieder Cornelia Kastning, Astrid Müller, Wiebke Ostermeier, Siebelt Meier, Andreas Kerkmann, Christian Müller und Lothar Peter.

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Pastor Wieland Kastning skizzierte die zurückliegenden sieben Jahrzehnte des Posaunenchores. Was 1948 mit einer Handvoll Musikanten seinen Anfang genommen habe, sei heute ein rund 40 Bläser umfassendes Ensemble, „über das wir uns glücklich schätzen“, erläuterte der Oberprediger. „Großartige Musik lasst ihr uns inspiriert und geleitet von Siebelt Meier hören. Und das so beständig und exquisit, dass wir kaum noch bemerken, unter welch wunderbaren Bedingungen wir hier Gottesdienste feiern.“

Kantor Meier wirkt seit 1995 in der Nachfolge des Gründers Heinrich Witzel sowie der weiteren Leiter Adolf Weber, Heinrich Butzmann und Edgar Räuschel. „Ihr spielt recht himmlisch“, meinte Kastning, bevor er das Engagement von Ursula Brinkmann, Cornelia Kastning, Siebelt Meier und Matthias Werth würdigte.

Der Schaumburg-Lippische Posaunenchorverband ist ein Zusammenschluss der Posaunenchöre der Landeskirche Schaumburg-Lippe und Gründungsmitglied im Dachverband des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland. Zurzeit gehören dem Verband 20 Posaunenchöre mit 500 Instrumentalisten an. Inga Troue koordiniert die Arbeit im Verband und unternimmt Verantwortung für die geistliche und seelsorgerliche Begleitung der Chöre.

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