Bückeburg

„Babyfreundlich“: Krankenhaus Bethel hat’s schriftlich

Mit Prädikat im Teppichzimmer (von links): Momme Arfsten (Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe), Sonja Gräper (Sprecherin der Hebammen), Schwester Heike Reyes-Küpper, Pflegedirektorin Susanne Sorban und Geschäftsführer Claus Eppmann.

Mit Prädikat im Teppichzimmer (von links): Momme Arfsten (Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe), Sonja Gräper (Sprecherin der Hebammen), Schwester Heike Reyes-Küpper, Pflegedirektorin Susanne Sorban und Geschäftsführer Claus Eppmann.

Bückeburg. Bückeburg (mig). Ohne das große Engagement der Mitarbeiter wäre das aber wohl nicht zu bewältigen gewesen. "Hier haben alle an einem Strang gezogen", freute sich Schwester Heike Reyes-Küpper. Momme Arfsten, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe sieht das ähnlich: "Ohne die Unterstützung und den großen Einsatz aller Mitarbeitenden in der Geburtshilfe und der Elternschule wäre so eine Herausforderung nicht zu schaffen", betonte er. Hochzufrieden zeigte sich auch Geschäftsführer Claus Eppmann. Er sei sehr stolz auf die Mitarbeiter, die sich auch in einer angespannten Zeit noch "über die Maßen" engagieren würden. Und: "Die 900 Geburten, die wir im Landkreis insgesamt haben, sind ein guter Ausdruck dafür, dass in den geburtshilflichen Häusern sehr gute Leistungen vorgehalten werden."

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 Einen Blick ins Jahr 2009 – damals beteiligte sich die Klinik erstmals an der Zertifizierung zum „Babyfreundlichen Krankenhaus“ – warf Pflegedirektorin Susanne Sorban. „Unser Anstoß war, den Fokus wieder mehr aufs Stillen zu rücken. Stillen ist das Beste, was man für ein Kind tun kann“, sagte die Pflegedirektorin. Inzwischen hat sich das Prädikat „babyfreundliches Krankenhaus“ aber wesentlich weiterentwickelt. Gefördert werden soll beispielsweise eine ganzheitliche Mutter-Kind-Bindung. Im Krankenhaus Bethel werden diese entscheidenden Weichen schon unmittelbar nach der Geburt gestellt. Schwester Heike: „Bei uns steht das Kind immer im Mittelpunkt, egal ob das in die Abläufe passt oder nicht.“

 Übrigens: Jeweils am letzten Mittwoch im Monat findet ein „Infoabend rund um die Geburt“ statt. Die nächsten Termine sind am 27. Juni und am 25. Juli, jeweils um 19.30 Uhr. An jenen Abenden wird nach einem Filmvortrag zu all den Themen Stellung genommen, die junge Eltern interessieren könnten. Zum Beispiel: die Wassergeburt, Allergien in der Familie, Entnahme von Nabelschnurblut zwecks Einlagerung von Nabelschnurblut-Stammzellen, zu Akupunktur oder auch zur Homöopathie.

 Hebammen und Schwestern der geburtshilflichen Abteilung informieren über die Geburt, das Wochenbett, das Stillen, die Pflege und die Ernährung des Kindes sowie die Rückbildungsgymnastik. Kinderarzt Dr. Martin Florian beantwortet Fragen zum Neugeborenen und seiner ärztlichen Betreuung.

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 Ein neuer Kurs „Indische Babymassage“ beginnt am Dienstag, 3. Juli. Ziel ist es, das eigene Kind besser kennenzulernen.

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