Hauptversammlung der Unteroffiziersheimgesellschaft

Ein Sonderfall

Andreas Paul Schöniger (von links), Ralf Schmeding und Peter Möse führen die Unteroffiziersheimgesellschaft der Heeresfliegerwaffenschule.

Andreas Paul Schöniger (von links), Ralf Schmeding und Peter Möse führen die Unteroffiziersheimgesellschaft der Heeresfliegerwaffenschule.

Bückeburg. „Im vergangenen Jahr konnte der Geschäftsbetrieb mit seinen sieben zivilen Mitarbeitern durch interne Optimierung und hohen persönlichen Einsatz ein kleines Plus erwirtschaften und kann jetzt positiv in die Zukunft blicken“, hob der UHG-Vorsitzende Stabsfeldwebel Andreas Paul Schöniger hervor. Den Vorstand komplettieren Oberstabsfeldwebel a.D. Peter Möse (stellvertretender Vorsitzender), Hauptfeldwebel Ralf Schmeding (Geschäftsführer) und Stabsfeldwebel Sven Klemme (Schatzmeister).

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Als besondere Herausforderung im Berichtszeitraum rief Schöniger eine für einen Zeitraum von fünf Tagen geforderte Bewirtung von 250 internationalen Heeresflieger-Gästen in Erinnerung. „Hier konnte die Achumer Betreuungseinrichtung mit Unterstützung der Offiziersheimgesellschaft der Jägerkaserne ihre Leistungsfähigkeit bei laufendem Geschäftsbetrieb unter Beweis stellen.“

Der Vorsitzende machte mit Blick auf die Gesamtsituation der Bundeswehr-Betreuungseinrichtungen eine „derzeit nicht einfache Lage“ aus. „Durch das Aussetzen der Wehrpflicht und der geringen Zahl verfügbarer freiwillig Längerdienender als Ordonnanzen ist auch am Standort Bückeburg die Unterstützung seitens der Bundeswehr im Tagesbetrieb begrenzt, da andere Arbeitsbereiche ebenfalls Einschnitte hinnehmen müssen.“

Schöniger, der als Mitglied im Hauptpersonalrat des Verteidigungsministeriums in Ausschüssen unter anderem auch das Themenfeld Betreuung begleitet, monierte, dass Schuleinrichtungen gegenüber anderen militärischen Verbänden schlechter gestellt seien und gegen Abwärtstrends ankämpfen müssten. Die Achumer UHG stelle indes einen Sonderfall dar. Der Vorsitzende: „Wo andere Einrichtungen noch ihre Erfahrungen sammeln müssen und nun oftmals an ihre finanziellen Grenzen stoßen, arbeiten wir schon lange mit zivilen Kräften zusammen.“

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Eine befreundete Betreuungseinrichtung am Fliegerhorst Wunstorf habe ihre Tore bereits schließen müssen. "Deshalb zählt jeder Kunde und jeder Cent, der zum Erhalt und Bestand der UHG beiträgt, zivile Arbeitsplätze sichert und zudem mit der verpflichtenden Abgabe vom Umsatz die Kasse des örtlichen Betreuungsfonds füllt", betonte der Stabsfeldwebel. "Jedes Pfund Kaffee, jedes Brötchen, das außerhalb des Kasernenzauns gekauft wird, schmerzt die Betriebe." bus

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