Zahl der Gespanne noch geheim

Erntefest der Dorfgemeinschaft Evesen

Die genaue Zahl der Festwagen am Eveser Erntefest bleibt Angaben von Ortsbürgermeister Horst Schwarze gemäß vorläufig Geheimsache.

Die genaue Zahl der Festwagen am Eveser Erntefest bleibt Angaben von Ortsbürgermeister Horst Schwarze gemäß vorläufig Geheimsache.

EVESEN. Der Ortsbürgermeister rief eine „für unsere Landwirte katastrophale Zeit“ ins Gedächtnis. Besonders schlimm sei gewesen, „dass das Vieh nicht mehr richtig gefüttert werden konnte“. Auch Pastor Heinz Schultheiß erinnerte an ein betrübliches Ereignis. Ihm sei der Tod eines Freundes und Gesprächspartners sehr nahegegangen, legte der Geistliche dar, bevor er seine Ausführungen mit einem nachdenklich stimmenden „Amen“ beendete und gemeinsam mit der Festgesellschaft „Nun danket alle Gott“ anstimmte.

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Schwarze hellte die Stimmung mit der Verweigerung, die Zahl der teilnehmenden Traktor-Gespanne am großen Festumzug bekannt zu geben, merklich auf. Hintergrund der Zurückhaltung ist ein seit mehreren Jahren ausgetragener freundschaftlicher Wettstreit mit der Cammeruner Dorfjugend um den größten Korso der hiesigen Erntefestsaison. Der Ortsbürgermeister meinte schmunzelnd: „Diesmal wird unsere genaue Zahl erst nach dem Fest in Cammer bekannt gegeben.“

Beobachter waren der Auffassung, dass weit mehr als 30 Wagen die über die Tanzstopps Feuerwehr Röcke, Hofcafé Peetzen 10, Feuerwehr Evesen, Dorfplatz Berenbusch und Alte Post Nordholz zurück zum Ausgangspunkt Festzelt führende Tour bestritten. Ebenfalls zur Stimmungsaufhellung trug das Erntebauern-Paar Melissa Wöpking und Nils Möller bei, das mit erheiternden Reimen örtliche Begebenheiten der zurückliegenden zwölf Monate aufs Korn nahm.

Unterwegs hatte der von Ikke Hüftgold und Willi Herren propagierte Partykracher „Vor und zurück“ für allerhand Ausgelassenheit gesorgt, der diesmal außer traditionellen Tänzen wie „Heufahrer“, „Freischütz“ und „Obernkirchener“ auf dem Programm stand. Zudem kümmerten sich die während des Umzuges im Zelt aufspielenden Musikanten der Schaumburger Trachtenkapelle darum, dass unter den Besuchern keine schlechte Laune aufkam.

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Mitglieder der Dorfgemeinschaft und der in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag feiernden „Minis“ äußerten sich sehr zufrieden über den Verlauf des dreitägigen Festes. Sowohl der Auftakt mit DJ Nik am Freitag als auch das Spanferkel-Büfett und das anschließende Tanzvergnügen mit der Live-Band „Sub-X“ am Sonnabend seien „richtig gut gelaufen“. bus

Manchen Evesern war am Sonntagabend anzusehen, dass sie anstrengende Tage hinter sich hatten. „Aber das Erntefest wird bei uns nur einmal im Jahr organisiert, da nimmt man die Herausforderungen gerne an“, ließ einer der Erschöpften wissen.

von Herbert Busch

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