Bückeburg /<wbr> Heeresflieger

„Freiheit beim Fliegen ist nicht grenzenlos“

Heeresfliegergeneral Alfons Mais (rechts) gratuliert den erfolgreichen Absolventen und überreicht ihnen die Militärluftfahrzeugführerscheine.

Heeresfliegergeneral Alfons Mais (rechts) gratuliert den erfolgreichen Absolventen und überreicht ihnen die Militärluftfahrzeugführerscheine.

Bückeburg (bus). Die erfolgreichen Absolventen der rund zwölfmonatigen Ausbildung hätten sich die Lizenzen (Bundeswehrterminus: Militärluftfahrzeugführerschein) mit „hoher Motivation und großem Interesse“ verdient. „Sie sind gut vorbereitet, um nach erfolgreicher Weiterschulung auf einem Einsatzmuster als voll einsatzfähiger Hubschrauberführer in einem Verband verwendet zu werden“, hielt der stellvertretende Kommandeur der Waffenschule fest.

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Die jungen Piloten haben jeweils rund 1300 Unterrichtsstunden, 16 Tests und etwa 200 Flugstunden absolviert. Die ersten fliegerischen Schritte erfolgten im Simulator, nach wenigen Wochen steuerten sie das Model „EC 135“ im Realflug. Fliegen mit Nachtsehhilfe, Autorotation auf der „BO 105“ in Celle und Gebirgsflugeinweisung im Alpenraum stellten weitere Ausbildungsstationen dar. Die Ergebnisse bestätigten wiederum, betonte Grathwol, „dass wir mit dem Bückeburger Konzept der Verbindung von Realflug und Simulatornutzung auf dem richtigen Weg sind“.

Die Lehrgangsteilnehmer hätten zudem gelernt, „dass beim Fliegen die Freiheit nicht grenzenlos ist“. Hier sei die Leidenschaft in Einklang mit den vielfältigen Erfordernissen des militärischen Auftrages zu bringen. „Unsere Hubschrauber fliegen in Afghanistan und am Horn von Afrika. Unsere Besatzungen leisten ihren Beitrag, um für die dort lebenden Menschen ein sicheres Umfeld zu schaffen und eine friedliche Lösung zu ermöglichen“, unterstrich der Leiter der Heeresfliegerabteilung „Lehre und Ausbildung“. Und: „Fliegen ist ein dynamischer Prozess im dreidimensionalen Raum, der keine Pausen gestattet. Er besteht aus einem kontinuierlichen Fluss von Erkennen und Bewerten schnell wechselnder Faktoren und verlangt folgerichtige fliegerische Entscheidungen.“

Grathwols besonderer Dank galt den in den diversen Ausbildungsabschnitten eingesetzten Fluglehrern, die mit Professionalität und hohem persönlichen Einsatz zum Erfolg beigetragen hätten. „Sie haben sich mit großem Engagement dieser Herausforderung erfolgreich gestellt.“ An die Piloten gewandt erklärte der Oberst: „Bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen viel Erfolg, das notwendige Quäntchen Glück, stets eine Handbreit Luft unter dem Fahrwerk und natürlich Hals- und Beinbruch.“

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Die von zahlreichen Angehörigen und Freunden der Absolventen verfolgte Überreichung der Militärluftfahrzeugführerscheine samt der zugehörigen Fliegerschwingen führte Grathwol gemeinsam mit Heeresfliegergeneral Alfons Mais aus. Lizenzen erhielten André Franziskus Deichsel, Marcel Düngen, Lars Grohmann, Malte Klaßmann, Benjamin König, Christian Pretzer, Benedict Ramacher, Nicolai Tobehn und Till Ole Fritz Warnecke. Christian Pretzer wurde als Lehrgangsbester ausgezeichnet.

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