Keine Übergriffe

Fremde locken in Bückeburg drei Kinder – Das rät die Polizei

Symbolbild

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Bückeburg. Drei Kinder sind in den vergangenen Wochen in Bückeburg von Fremden angesprochen worden. Mal wurde ihnen Schokolade angeboten, mal wurden sie zum Mitfahren im Auto aufgefordert. Zu Übergriffen ist es nicht gekommen. Entsprechende Meldungen aus den sozialen Netzwerken bestätigte jetzt die Polizei auf Nachfrage.

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Sprecherin Julia Haase: „Kinder und Eltern haben jedes Mal völlig richtig reagiert.“ Das heißt, die Kinder seien sofort auf Distanz gegangen, hätten die Angebote ausgeschlagen und sofort Eltern oder Erzieher informiert. Und – ganz wichtig – die Polizei sei umgehend verständigt worden.

Mehr Streifen an Schulen und Kindergärten

Die Beamten hätten die Vorfälle sehr ernst genommen und sofort Ermittlungen aufgenommen. Kontaktbeamte hätten Gespräche mit Schul- und Kita-Leitungen geführt und die Betroffenen befragt. Konkrete Hinweise auf mögliche Täter gebe es aber (noch) nicht. Vorsorglich werde vor Schulen und Kindergärten vermehrt Streife gefahren.

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Die Vorfälle im Einzelnen, die die Polizei nach den Angaben der Kinder rekonstruierte: Am Donnerstag, 12. Mai, wurde ein Kind im Bereich der Kindertagesstätte Bodelschwinghhaus von einem Fremden angesprochen. Der Mann habe nach Angaben des Kindes Schokolade angeboten. Dieses lehnte ab.

Am Freitag, 20. Mai, sprachen zwei unbekannte Männer einen achtjährigen Jungen im Bereich der Grundschule Meinsen/Am Weidenhof an. Sie boten ihm an, ihn im Auto mitzunehmen, er lehnte ab.

Zum Mitfahren aufgefordert

Am Montag, 30. Mai, ereignete sich ein ähnlicher Vorfall auf dem Alten Weg in Bückeburg. Zwei Unbekannte sprachen einen zehnjährigen Jungen an, der gerade vom Fußballtraining kam. Ihm wurde angeboten, ihn im Auto nach Hause zu bringen. Auch er reagierte völlig richtig, lehnte ab, ging auf Distanz und informierte seine Eltern. Ob es sich um dieselben Männer wie im zweiten Fall gehandelt hat, ist nicht klar.

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Die Polizeisprecherin rät allen Eltern, mit ihren Kindern über solche Fälle zu sprechen und sie vor Gefahren zu warnen. Besonders wichtig: Sollte es zu weiteren Annäherungsversuchen kommen oder schon gekommen sein, sollten die betroffenen Kinder das berichten. Eltern sollten umgehend Kontakt zu Lehrern, Betreuern oder Polizei aufnehmen, damit entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

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