Nah an der 7-Millionen-Marke

Kita wird immer teurer

War die Stadt beim ersten Bauabschnitt noch unter den veranschlagten Kosten geblieben, muss jetzt eine zweite Kostensteigerung von 156000 Euro in Kauf genommen werden. Im März waren es bereits 565000 Euro.

War die Stadt beim ersten Bauabschnitt noch unter den veranschlagten Kosten geblieben, muss jetzt eine zweite Kostensteigerung von 156000 Euro in Kauf genommen werden. Im März waren es bereits 565000 Euro.

Bückeburg. Insgesamt kostet das Projekt mit seinen sieben Krippen- und zwei Kindergartengruppen damit 6,976 Millionen Euro – wenn nicht noch etwas hinzukommt.

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Trotz alledem sei man „auf einem vernünftigen Weg“, merkte Ausschussvorsitzender Bernd Insinger (SPD) an, als in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der überplanmäßige Aufwand vorgestellt und erläutert wurde. Er erinnerte daran, dass ein Teil der Kostensteigerung darauf zurückzuführen ist, dass aufgrund der ungebrochenen Nachfrage der Eltern zwei der ursprünglich vier geplanten Kindertagesstättengruppen in Krippengruppen umgewandelt worden sind – die höhere und damit deutlich teurere Standards erfüllen müssen.

Ein Teil der Mehrkosten von 156000 Euro ist auf den allgemeinen Anstieg der Preise am Bau zurückzuführen – wegen der ungebrochenen boomenden Konjunktur können Baufirmen mehr Geld verlangen. Von Kostensteigerungen bis zu zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr wird gemunkelt. Ein weiterer Teil ist, dass sich die Kosten für die Kellersanierung aufgrund von nicht vorhersehbaren Aufwendungen von der Beauftragung bis zur Abrechnung erhöht haben, und zwar um 44000 Euro. Weitere 78000 Euro Mehrkosten entstehen für die Fachplanung der komplexen Erneuerung der Wärmeerzeugung im zweiten Bauabschnitt wie Wärmepumpe mit Gas-Brennwertkessel, Sanitär- und Lüftungstechnik. Mit 23000 Euro schlagen weitere Planungsleistungen zu Buche.

Aufgrund höherer Schadstoffbelastungen seien weitere Untersuchungen zu gezielten Vorgehen hinsichtlich des Abbruchs der betroffenen Bauteile erforderlich gewesen, die in der Ratsvorlage mit weiteren 10000 Euro beziffert werden. Zur Kostendeckung kann die Stadt 180000 Euro aus den sogenannten RAT-Mitteln (Richtlinie zur Förderung des weiteren Ausbaus der Tagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren) als Zuschuss des Landes verwenden.

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In der Ratssitzung im März, als die erste überplanmäßige Kostensteigerung einstimmig von der Politik genehmigt wurde, hatte CDU-Fraktionschef Axel Wohlgemuth mit Blick auf die entstehenden sieben Krippen- und zwei Kindergartengruppen festgestellt: „Das erreicht kaum eine Kommune mit sieben Millionen Euro.“

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