Bückeburg / Abschied

Letztes Zeugnis, auf dem Herderschule steht

Reiner Brombach (rechts) übergab Anna-Lena Freimuth (Mitte) und Melanie Schwarze ein Präsent für das beste Zeugnis.

Reiner Brombach (rechts) übergab Anna-Lena Freimuth (Mitte) und Melanie Schwarze ein Präsent für das beste Zeugnis.

Bückeburg. Bückeburg (mig). Ein bisschen Wehmut war schon zu spüren, als Rektorin Christiane Marx gestern zum letzten Mal ans Podium trat. Nicht unbedingt bei den Schülern, mehr schon bei den Lehrern, vor allem bei den Dienstälteren. Kaum verwunderlich also, dass Marx in ihrer Ansprache auf den langen Abschied der Herderschule zu sprechen kam, denn obwohl Entlassungsfeiern immer etwas Besonderes seien, könne man das in diesem Jahr noch toppen. "Ihr seid der letzte Jahrgang, der auf seinem Abschlusszeugnis Herderschule Realschule stehen hat", sagte die Rektorin. Und: "Ihr seid der letzte Jahrgang, der aus der Herderschule entlassen wird." Diese Abschlussfeier bedeute also nicht nur Abschiednehmen für die Absolventen, sondern "für uns alle, nicht nur von diesem Gebäude, sondern auch von der Schulform Realschule." Die Schülerinnen und Schüler würden nun dorthin zurück gehen, wo sie einstmals hergekommen seien: in das Gebäude der Graf-Wilhelm-Schule. Die Herderschule hört nach 49 Jahren auf zu existieren.

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 Immerhin: Mit dem letzten Jahrgang hat die Herderschule noch einmal allen gezeigt, was in ihr steckt. Von 106 Schülerinnen und Schülern erreichten 92,5 Prozent einen Realschulabschluss, 53,8 Prozent haben einen erweiterten geschafft. Das entschädige für vieles, freute sich Marx mit den Absolventen. „Wenn man sieht, was wir alle gemeinsam und miteinander erreicht haben, dann hat sich jedes Engagement gelohnt.“

 Im Anschluss gab es weitere Ansprachen von Bürgermeister Reiner Brombach („Lernen ist wie Rudern gegen den Strom“) und Schülervertreter Yannik Riegler („Mittlere Reife zielt auch auf charakterliche Reife“). Geehrt wurden: Anna-Lena Freimuth und Melanie Schwarze (für das beste Zeugnis), Karina Wolf (Herder-Band/Chor) sowie Yannik Riegler, Maximilian Boldt und Cariem Abaza (soziales Engagement). Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Chor und der Herder-Band.

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