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Proppenvolle Lokale

Lob für Lange Nacht der Kultur

Die Trommel- und Perkussionsgruppe Kalabash verbindet westafrikanische Rhythmen mit mehrstimmigen Gesängen. Fotos: bus

Die Trommel- und Perkussionsgruppe Kalabash verbindet westafrikanische Rhythmen mit mehrstimmigen Gesängen.

Bückeburg. So schilderte Albert Brüggemann, der Vorsitzende des Kulturausschusses des Stadtrates, seine gemeinsam mit den Mitorganisatorinnen Annika Tadge und Mareike Iselt von der Stadtverwaltung gesammelten Eindrücke.

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Alles laufe „so, wie wir das gewohnt sind“, erklärte Brüggemann. „Das macht einen auch ein bisschen stolz, mit welcher Zuverlässigkeit die Bückeburger unsere Angebote annehmen.“ Lediglich die von den Kameraden der Feuerwehr in der Höhe des Schild-Centers per feinem Sprühnebel quer über die Lange Straße installierte Wasserwand habe „nicht so toll geklappt“. Hier sei der immer wieder auffrischende Wind als Spielverderber in Erscheinung getreten. Trotzdem habe man etwas von der Video-Show sehen können – „wenn man an der richtigen Stelle stand“, wie der Ausschussvorsitzende bekräftigte.

Draußen wärs romantischer gewesen

Darüber hinaus zeichnete die Witterung des ersten typischen Herbsttages dieses von der Sonne verwöhnten Jahres für die Verlegung des vom Blasorchester Krainhagen (BOK) bestrittenen Abschlusskonzertes in den großen Saal des Rathauses verantwortlich. Das Mitternachtskonzert war ursprünglich für den Marktplatz vorgesehen. „Das wäre sicher ein wenig romantischer gewesen, macht aber angesichts des Wetters keinen Sinn, jetzt bin ich froh, dass Ihr hier seid“, gab Brüggemann eingangs der von Rainer Reckling (für dessen erkrankten Sohn Roman) dirigierten BOK-Darbietungen zu verstehen.

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Die mit dem „Fliegermarsch“ eröffnete Klangfolge setzte den Schlussakkord unter eine Veranstaltung, die einheimischen und auswärtigen Kulturfreunden an 36 Spielorten 111 unterschiedliche Aufführungen und Aktionen geboten hatte. Die im Stundentakt vorgehaltenen Offerten reichten von Einzel- und Galeriekünstlern über Chöre, Musikgruppen und Orchester bis zu Lesungen, Theater und Vorträgen. Viele Mitwirkende waren den Stammgästen der jetzt zum 14. Mal organisierten Nacht seit vielen Jahren bekannt, etliche Beteiligte lieferten ihre Premierenauftritte ab.

Am Ende des Vergnügens, das an manchen Spielstätten erst weit nach Mitternacht eingeläutet wurde, waren die Veranstalter froh, dass sich der gegen 22 Uhr einsetzende Regen in Grenzen gehalten und Sturmtief Fabienne die Lange Nacht der Kultur nicht in eine Lange Nacht der Regenschirme verwandelt hatte. bus

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