138.214 Badegäste im Bergbad

Traumsommer bringt Traumzahlen

Noch ein letztes Mal kommen die Schwimmer im Bergbad auf ihre Kosten.

Noch ein letztes Mal kommen die Schwimmer im Bergbad auf ihre Kosten.

138.214 Badegäste und damit 66 Prozent mehr als im Vorjahr besuchten bis zum traditionellen Abschwimmen am gestrigen Sonntag das Badeparadies an der Birkenallee. Nur im Hitzesommer 2003 und 2004 waren es seit Beginn der automatischen Besucherzählung mehr.

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Besucherstärkster Monat war mit 47.930 Badegästen der Juli. Aber schon der Mai fiel mit 25.740 Badegästen stärker aus als alle Eröffnungsmonate der letzten zehn Jahre. Und selbst der September lag noch mit 6355 Besuchern weit über dem Durchschnitt.

Lediglich bei den Tagesspitzen konnte die Saison 2018 im Vergleich mit früheren Rekordsommern nicht mithalten: Der 7. August auf der Pole-Position lag mit 3589 Besuchern klar hinter den früheren Rekordwerten wie beispielsweise dem 19. August 2012 mit insgesamt 5273 Badegästen.

„Für uns ist ein solcher Erfolg nach den verregneten Sommern der letzten Jahre ein klarer Beleg, dass das Bergbad nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt hat“, freute sich Betriebsleiter Erik Rechenberg. „Stimmt das Wetter, dann ist das Bergbad ein absoluter Publikumsmagnet.“ Das sah auch Bürgermeister Reiner Brombach so: „Die Attraktivität des Bergbads ist ungebrochen.“

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Viele Badegäste, das bedeutete aber auch viel Arbeit für die DLRG Bückeburg, die an heißen Wochenendtagen das Bäder-Team mit seinen ehrenamtlichen Rettungsschwimmern unterstützte. „Für uns war’s ein langer und anstrengender Sommer, da wir auf Grund des Wetters rund 50 Prozent mehr Wachstunden abgeleistet haben als sonst“, so DLRG-Einsatzleiter Klaus Schneider. Glücklicherweise ohne Badeunfälle oder sonstige schwerwiegende Zwischenfälle, bei denen die Rettungsschwimmer oder das Badpersonal hätten eingreifen müssen.

Eine Tortur stellten die heißen und regenarmen Wochen allerdings für Natur und Pflanzenwelt dar, und das hinterließ auch im Bergbad deutliche Spuren. Vom Gras der ansonsten tiefgrünen Liegewiese rund um das Sportbecken blieb am Ende der Saison fast nur noch eine staubbraune, verdorrte Steppe, und auch die Bäume auf dem weitläufigen Gelände litten unter der Wasserknappheit. Erik Rechenberg: "Wir hoffen, dass der Rasen sich erholt, ansonsten müssen wir im Frühjahr etwas tun."  Johannes Pietsch

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