Bückeburg

Treckersperre: Ein Modell auch für die Niederung?

„Wir dürfen hier nicht durch“ heißt es für Autos an der Treckersperre in Petzen. Und weil sich die Sperre bewährt hat, sollen jetzt auch Treckensperren die Durchfahrt durch das Naturschutzgebiet Bückeburger Niederung unterbinden – meint jedenfalls der SPD-Umweltexperte Wolfhard Müller. Foto: rc

„Wir dürfen hier nicht durch“ heißt es für Autos an der Treckersperre in Petzen. Und weil sich die Sperre bewährt hat, sollen jetzt auch Treckensperren die Durchfahrt durch das Naturschutzgebiet Bückeburger Niederung unterbinden – meint jedenfalls der SPD-Umweltexperte Wolfhard Müller. Foto: rc

Aufgebaut hat die Sperre der Bauhof. Die Initiative kam vom SPD-Ratsherrn Wolfhard Müller, der sich – nicht ganz uneigennützig – immer wieder über zu schnell fahrende Autos beschwert hatte, die den Weg als willkommene Abkürzung zwischen Petzen und Röcke genommen haben.
Die ersten seiner Ansicht nach guten Erfahrungen sind für den Umweltexperten jetzt der Anlass, auch für die Bückeburger Niederung den Bau von Treckersperren zu fordern. Auch dort werden Wirtschaftswege wie insbesondere Heidornweg sowie Bruch- und Schäferstraße von ortskundigen Autofahrern als willkommene Abkürzungen zwischen Petzen und Meinsen sowie Scheie und Nordholz genutzt. Seit Jahren gibt es Klagen, dass das Verkehrsaufkommen in dem als Natur- und Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenem Gebiet zu hoch ist. Seit Jahren hat sich aber auch nichts getan. Der SPD-Umweltexperte und "Mr. Niederung" glaubt: "Mit Treckersperren würden wir eine erhebliche Verkehrsberuhigung schaffen."
Nach seinen Vorstellungen dürfen die Treckersperren nur in enger Abstimmung mit den Landwirten errichtet werden, die in der Niederung noch ihre Wiesen haben und diese bewirtschaften. Diese Landwirte sind nach den Beobachtungen Müllers immer weniger geworden. Denn immer mehr Flächen werden von der öffentlichen Hand aufgekauft und naturnah hergerichtet, etwa mit flachen Gewässern oder durch die Öffnung eines alten Aue-Altarms.
Vorstellbar wäre für Müller, etwa in der Mitte des Heidornweges eine solche Treckersperre zu platzieren. Wenn dort weniger Verkehr langfließen würde, würde dies auch die Lebensdauer des ohnehin maroden Heidornweges verlängern. Eine zweite Treckersperre könnte nach Ansicht Müllers im Bereich der Schäferstraße in Richtung Nordholz errichtet werden. Damit könnte gleichzeitig verhindert werden, dass Gräben und Randstreifen der Straßen und Wege als illegale Grünschnittdeponie missbraucht werden.

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